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"Kölnische Rundschau": Inhalte vom Partner-Verlag
Ob bei der WAZ oder bei M.DuMont Schauberg – immer stärker tauschen die Verlage unter ihren Zeitungen Inhalte aus, um Kosten zu sparen. Der Trend nimmt bei der "Kölnischen Rundschau" (KR) ganz andere Dimensionen an. Wie der W&V-Schwestertitel "Kontakter" schreibt, werden deren redaktionelle Inhalte künftig gleich von zwei verschiedenen deutschen Printhäusern zugeliefert.
Während der Verlag des "Bonner Generalanzeigers" seit Januar bereits schrittweise den Mantelteil der Regionalzeitung produziert, will die "KR" ab März für Teile ihrer Magazin-Seiten auf Inhalte des "Kölner Stadt-Anzeigers" zurückgreifen. Das Blatt gehört zu DuMont, bestätigt Helmut Heinen, Herausgeber der KR und Präsident des Zeitungsverlegerverbands BDZV. Ausgenommen hiervon seien hingegen die Seiten "Dialog", "Fernsehen" und "Welt".
Als Grund für die Maßnahme nennt Heinen, dass so redaktionelle Synergien genutzt würden, um in der "Kölnischen Rundschau" "qualitativ hochwertige Inhalte aus den Bereichen Ratgeber, Lifestyle, Wissen und Freizeit zu insgesamt vertretbaren Kosten erscheinen zu lassen".
Im Gegensatz zum "Bonner Generalanzeiger" steht DuMont der "KR" jedoch deutlich näher. Der Verlag übernahm vor rund zehn Jahren die Verlags- und Titelrechte des Blatts. Davon ausgenommen war aber die Redaktion. Sie gehört dem Heinen-Verlag. Die jetzige redaktionelle Verflechtung des Partners DuMont mit der KR bewertet Heinen hingegen als wettbewerbsrechtlich unproblematisch:"Kartellrechtliche Probleme entstehen mit diesem Schritt nicht."
Lipinski Redakteur











