.

Vom Kreativindex bis zum Werbebarometer: Die wichtigsten Infografiken und Branchen-Rankings auf einen Blick. mehr...

Services

 
Newsletter
  Newsletter  
Mobil
  Mobil  
E-Paper
  E-Paper
 
Facebook
  Facebook  
Twitter
  Twitter  
RSS
  RSS
 
iPad
  iPad  
iPhone
  iPhone
Radiotrends
Die Sommerpause ist vorbei. Das große W&V Online-Special "Radiotrends" geht in die nächste Runde. Wir hören hin, was das Medium Radio bewegt. Bei der Verleihung des Deutschen Radiopreises, beim Radio Day 2011 und überhaupt.mehr...

Newsletter

Sichern Sie sich Ihren Wissensvorsprung und melden Sie sich jetzt für unsere Newsletter an!

.

Konstantin Neven DuMont sieht im Mobilfunk eine neue Erlösquelle für seinen Verlag.
Konstantin Neven DuMont sieht im Mobilfunk eine neue Erlösquelle für seinen Verlag.

M.DuMont Schauberg steigt ins Handy-Geschäft ein

veröffentlicht am 07.01.2010 um 09:24 Uhr · Medien · Artikel

Konstantin Neven DuMont, Vorstand für Unternehmensentwicklung beim Kölner Verlagshaus M. DuMont Schauberg, will massiv in das lukrative Mobilfunkgeschäft einsteigen und erwägt offenbar, für alle Zeitungstitel Prepaid-Angebote für Handys zu starten. Dies erfuhr W&V aus Unternehmenskreisen.

So steht der „Berliner Kurier“ kurz davor, ein entsprechendes Mobilfunkprodukt über die Online-Plattform „Kuriermobil“ auf den Markt zu bringen. Das Angebot soll „recht zeitnah“ erfolgen, heißt es in einer Mail des „Berliner Kurier“-Chefredakteurs Hans-Peter Buschheuer, die W&V vorliegt. In einem weiteren Schritt sollen dann entsprechende Angebote für die „Berliner Zeitung“, die „Hamburger Morgenpost“ und die „Frankfurter Rundschau“ folgen, heißt es hausintern. Seit Anfang Dezember bietet bereits der „Kölner Express“ eine Handy-Flatrate an.

„Wir haben vor, das Modell auch für andere Titel des Verlagshauses M. DuMont Schauberg zu realisieren, wir möchten aber zunächst die ersten Monate abwarten, um zu sehen, wie sich das Geschäft entwickelt“, erklärt eine Sprecherin des Verlags. Eine Entscheidung, über welche weiteren Zeitungstitel Prepaid-Karten veräußert werden, sei noch nicht gefallen.

Damit geht das Kölner Verlagsimperium, das wie andere Verlage unter der Anzeigenkrise leidet, ähnliche Wege wie andere Medienhäuser. So verkauft die zur Axel Springer AG gehörende Boulevardzeitung „Bild“ seit längerem Prepaid-Karten über Bild.mobil. Möglicherweise könnte das Mobil-Geschäft mittelfristig einen wichtigen Umsatzbeitrag liefern. Denn mit dem Kartenverkauf über Express.mobil.de ist DuMont Schauberg „sehr zufrieden“.

Der Abverkauf liege „leicht über unserer Prognose“, so eine MDS-Sprecherin. Die Rheinländer arbeiten hier mit dem Düsseldorfer Mobilfunk-Provider GTCom zusammen, der für Kunden Tarifkonzepte ausarbeitet. Netzanbieter beim "Kölner Express" ist E-Plus.

Social Bookmarking
Anzeige