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Mahr und Haslauer leiten "Falstaff" in Deutschland
Das österreichische Gourmet-Magazin "Falstaff" startet in Deutschland. Herausgeber wird der ehemalige RTL-Chefredakteur Hans Mahr, der sich mit 15 Prozent an Falstaff Deutschland beteiligen wird. Ursula Haslauer, zuletzt Verkaufsleiterin bei der Verlagsgruppe Handelsblatt, übernimmt die Geschäftsführung sowie zehn Prozent des Unternehmens. Falstaff Deutschland wird eine 100-prozentige Tochter von Falstaff Österreich sein.
Dass in Deutschland zuletzt Wein- und Gourmet-Titel wie der "Wein Gourmet" (Jahreszeiten-Verlag) oder "Elle Bistrot" (Burda)eingestellt wurden, schreckt Wolfgang Rosam, Mehrheitseigentümer und Herausgeber des österreichischen Muttertitels, nicht ab. Im September soll die erste deutsche "Falstaff"-Ausgabe herauskommen. Mitte des Jahres tritt Mahr als Herausgeber an. Das "international renommierte Weinbuch" werde zum Großteil übernommen, erklärt er. "Bei Restaurants und Reisen werden wir uns auf die Interessen der deutschen Konsumenten konzentrieren."
In Düsseldorf, der Heimatstadt der gebürtigen Österreicherin Haslauer, wird auch der der Standort von Falstaff Deutschland sein. Sechsmal jährlich soll die Zeitschrift hierzulande erscheinen, die Startauflage beträgt 40.000 Exemplare. Für POS-Marketing wollen die "Falstaff"-Eigentümer rund eine Million Euro ausgeben. Den Vertrieb übernimmt die Axel Springer Vertriebs GmbH. Das Heft soll in allen größeren Städten am Kiosk und in Restaurants erhältlich sein.
"Falstaff" wurde vor 30 Jahren gegründet und erreicht in Österreich laut Fessel GFK 150.000 Leser. Kommendes Jahr soll das Magazin auch in die Schweiz expandieren. Zudem sind Lizenzvergaben nach Zentral- und Osteuropa geplant.
Kloft Redakteur











