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Die aktuelle Studie "EPGs in Europa 2014“ sieht EPG im Aufwind.
Die aktuelle Studie "EPGs in Europa 2014“ sieht EPG im Aufwind.

Medientage München: Studie sieht EPG im Aufwind

veröffentlicht am 30.10.2009 um 10:11 Uhr · Medien · Artikel

Bis zum Jahr 2014 könnten bereits mehr als die Hälfte aller deutschen Haushalt mit einem Elektronischen Programmführer (EPG) ausgestattet sein, in Westeuropa sogar nahezu drei Viertel aller TV-Haushalte. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie "EPGs in Europa 2014“ der Strategieberatung Goldmedia GmbH. Demnach wandeln sich EPGs künftig vom Nischenprodukt zum Alltagsbegleiter und werden als hochwertige Entertainment-Guides zur komplexen Steuerzentrale des Fernseh- und Home-Entertainments.

Für die Akteure im EPG-Markt bietet die wachsende Nachfrage nach Inhalte-Navigation laut Studie hohe Wachstumspotenziale. Das EPG-Marktvolumen aus direkten Erlösen betrug 2008 in Westeuropa insgesamt rund 156 Millionen Euro. Nach Goldmedia-Prognosen werden sich diese Umsätze bis 2014 auf 450 Millionen Euro fast verdreifachen.

Darüber hinaus gewinnt der EPG, so ein Ergebnis der Untersuchung, künftig als Transaktions-, Werbe- und Kommunikationsplattform massiv an Bedeutung. Als zentrale Schnittstelle zum Kunden wird der EPG für Pay-TV- und andere Content-Anbieter zur Verkaufsfläche für Filme, Games, Musik und T-Commerce-Angebote sowie zum interaktiven Werbemedium.

Dennoch gibt es laut Klaus Goldhammer, Geschäftsführer der Goldmedia GmbH, noch einiges zu tun: "Die Entwicklung von hochwertiger Programm- und Entertainmentnavigation steht derzeit in Deutschland noch am Anfang."

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