Die Werbeflaute, die das Medium Kino im Lauf des Jahres 2009 hart getroffen hat, ist weiterhin passé. Das hat einen Grund: Ab dem Jahr 2010 können die Kino-Werbekunden auf die neue Performance-basierte Abrechnung setzen und kaufen nur noch Kontakte ein. Die Werbekunden bezahlen die Besucher, die in den gebuchten Filmen oder Kinostandorten über die Kinokasse erfasst worden sind. Und das sind dank „Avatar“ und anderer Kassenschlager derzeit viele. Somit lautet die Bilanz für Lichtspielhäuser bis Ende Februar: plus 81,1 Prozent und bisher mehr als neun Millionen Euro an Bruttowerbeumsätzen.

Sehr gut im Rennen liegt auch das reichweitenstarke Medium Fernsehen. 13,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum werden laut Nielsen mit TV-Werbung brutto umgesetzt, gut 1,3 Milliarden Euro sind bisher unbereinigt umgesetzt worden. Davor liegt das neu aufgenommene Medium Internet mit jetzt 15,6 Prozent mehr Umsätzen gegenüber Januar und Februar 2009 und 262 Millionen Euro Bruttowerbeerlösen. Das Plakat fängt sich wieder. Die Bilanz bisher: minus 0,7 Prozent und 113 Millionen Euro Bruttowerbeumsatz.


Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.