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Radio für den Werbemarkt zusehends attraktiver
Für Radio ist 2007 ein sehr gutes Jahr gewesen. Zu diesem Schluss kommt die Gattungsinitiative Radiozentrale. Sie meldet für Hörfunk einen Brutto-Werbemarktanteil von 6,2 Prozent und ein absolutes Brutto-Werbevolumen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro. Das "beste Ergebnis seit der Jahrtausendwende", jubeln die Berliner. "Mit einem siebenprozentigen Umsatzplus setzte sich der Hörfunk im vergangenen Jahr nach der Außenwerbung auf Platz zwei der Wachstumsbranchen", hieß es unter Berufung auf Zahlen von Nielsen Media Research.
Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale, führt die Hausse auf "ein Feuerwerk an Angebotsformen und innovativen Aktionen" sowie "zahlreiche Neu-Kunden" zurück. Kein anderes Massenmedium habe sich die Potenziale aus dem Web so schnell nutzbar gemacht, so der Radiomanager. Er prognostiziert: "Und auch 2008 wird Radio seine Kernstärken weiter ausspielen, auf digitale und crossmediale Ansätze übertragen und damit neue Chancen im wachsenden Audiomarkt zusätzlich ergreifen. "
Zu dieser Einschätzung kommt laut Kuckuck auch die gerade veröffentlichte Studie "Mediatrend 2008" des MedienRat-Instituts in Berlin. Danach werden Radio/Audio gemeinsam mit dem Sektor Mobile Media nach Internet die größten Wachstumschancen zugeschrieben werden.
Redaktion Redakteur











