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Rainer Esser über E-Reader: "Gut, aber keine Goldmine"

veröffentlicht am 29.10.2009 um 18:00 Uhr · Medien · Artikel

Auch "Die Zeit" hat die Zeichen der Zeit erkannt und investiert seit zwölf Monaten verstärkt in Online. Die Zahl der Redakteure im Ressort wurde verdoppelt, erklärt Rainer Esser, Geschäftsführer des Zeit Verlages im Interview mit W&V. Paid Content ist für ihn eine Erlösquelle, die anzuzapfen sich lohnt. Jedoch: "Paid Content im großen Stil ist nicht möglich, eher Paid Services."

User-Generated-Content ist für Esser eine gute Möglichkeit, um mit den Lesern in Kontakt zu treten: "Ein phantastischer Rückkanal". Berührungsängste hat der Verlag auch nicht mit E-Readern. Da liefen bereits Verhandlungen mit verschiedenen Anbietern. Aber auch hier dämpft Esser zu hohe Erwartungen. "Es ist gut, aber auch keine Goldmine."

Weitere Interviews, unter anderem mit Michael Brehm, Gründer von StudiVZ, RTL-Geschäftsführerin Anke Schäferkordt, und ProSiebenSat1-Geschäftsführer Thomas Ebeling finden Sie in unserem Special Medientage München 2009.

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