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Sender zählen mehr Bundesliga-Zuschauer
Der seit August gültige neue Bundesliga-Spielplan mit fünf verschiedenen Anfangszeiten an drei Tagen hat zu einem Anstieg der TV-Zuschauerzahlen geführt. Fast alle Fernsehsender profitieren nach einem Bericht des "Kicker" (Freitag) von dem neuen Schema. Das "Aktuelle Sportstudio" des ZDF registriert demnach einen Zuwachs um mehr als zehn Prozent auf 2,33 Millionen Zuschauer. Die Samstag-Quote der ARD-"Sportschau" ist von 5,27 auf 5,44 Millionen Zuschauer angestiegen, die Nachberichte in den verschiedenen Dritten Programmen verfolgen sonntags im Schnitt 2,4 Millionen Fußballfans. "Das Bundesligaspiel am Samstagabend hat dem Sportstudio einen Schub gegeben. Und die Art und Weise, wie wir über dieses Spiel mit zwei Beiträgen und einem Interview aus dem Stadion berichten, ist von den Zuschauern angenommen worden", erklärt ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz im "Kicker".
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat in der abgelaufenen Bundesliga-Spielzeit 2009/10 erstmals einen Regel-Spielplan mit Partien am Freitag (1 um 20.30 Uhr), Samstag (5 um 15.30 Uhr/1 um 18.30 Uhr) und Sonntag (1 um 15.30 Uhr/1 um 17.30 Uhr) eingeführt. Damit will man dem Pay-TV-Anbieter Sky entgegenkommen, der der größte Geldgeber der Liga ist. Die fünf Anstoßzeiten haben Sky im Schnitt 2,58 Millionen Zuschauer an einem Spieltag beschert. Das entspricht einer Steigerung um 84 Prozent gegenüber der Saison 2008/09. "Das neue Spieltagmodell hat sich bewährt, wir sind sehr zufrieden. Die Leute gucken mehr Fußball", sagt dazu Sky-Sprecher Ralph Fürther.
Schwegler Redakteur










