Fifa-Fußball-WM 2010
- 09.02.2010 15:00 • Digital • Artikel AeriaGames will Spielfeld ausweiten Mit neuen Titeln und Medienpartnerschaften will das Spiele-Portal Aeria Games unter Pas... mehr...
- 09.02.2010 14:31 • Unternehmen • Artikel Henkel stellt neuen Hygiene-Spüler im TV vor Die Werbeoffensive, mit der das Düsseldorfer Unternehmen das neue Jahr eingeläutet hat,... mehr...
- 09.02.2010 14:00 • Digital • Artikel WAZ-Gruppe: "Westen" wird kein Boulevard-Portal Im Westen was Neues. Weil das Onlineportal der WAZ-Gruppe bislang unter den Erwartungen... mehr...
- 09.02.2010 13:54 • Unternehmen • Artikel Citrix Systems stellt neue Kampagne auf CeBit vor Der amerikanische Softwareanbieter Citrix Systems will im Rahmen der CeBit 2010, Hannov... mehr...
- 09.02.2010 12:38 • Unternehmen • Artikel Ogilvy & Mather bewirbt Käse Hunger machen: Seit dieser Woche läuft der neue Werbespot der Molkerei Loose auf allen... mehr...
W&V Infocenter
Services
Verlage verhandeln mit ARD und ZDF
Im nächsten Jahr werden zahlreiche ARD-Sender mit Verlagen kooperieren und ihre Bewegtbilder auf deren Internetseiten einstellen. Darauf wies Fritz Raff, der Vorsitzende der ARD und Intendant des Saarländischen Rundfunks, auf einer Veranstaltung der Münchner Medientage hin.
Derzeit seien etwa zwanzig Verlagshäuser mit verschiedenen ARD-Anstalten in Verhandlungen, darunter auch Axel Springer und Burda, aber auch kleinere Verlage wie die "Saarbrücker Zeitung". Diese überprüfe gerade eine Kooperation mit dem Saarländischen Rundfunk.
Viele Verhandlungen zwischen ARD, ZDF und Verlagen waren in den vergangenen Monaten gestoppt worden, weil man erst die Ergebnisse des 12. Rundfunkänderungsstaatvertrag abwarten wollte. Der tritt nun voraussichtlich am 1. Mai 2009 in Kraft und lässt zu, dass öffentlich-rechtliche Sender über ihre Werbetöchter Filmbeiträge an Verlage verkaufen. Bislang arbeitet nur die WAZ-Gruppe mit dem WDR sowie "Die Zeit" mit dem ZDF zusammen.
Rüdiger Oppers, Chefredakteur der zum WAZ-Konzern gehörenden "Neue Rheinzeitung", ließ durchblicken, dass der WDR künftig nicht einziger Lieferant von Bewegtbildern für die Website Der Westen bleibe. Es seien auch Koooperationen mit dem ZDF oder RTL denkbar. Das Bewegtbild-Angebot seitens der TV-Sender ist für die Verlagslandschaft offenbar recht günstig. Oppers sagte, er bezahle pro Beitrag "deutlich weniger als 100 oder 90 Euro".
Über diese Beträge könnte es noch Diskussionen geben, schließlich sieht der Rundfunkstaatsvertrag vor, das "marktkonforme Preise" bezahlt werden müssen. Kritiker bezweifeln, dass solche Summen tatsächlich marktwirtschaftlichen Kriterien entsprechen.
Redaktion Redakteur




