Mehr Aktuelles aus
 

.

Vom Kreativindex bis zum Werbebarometer: Die wichtigsten Infografiken und Branchen-Rankings auf einen Blick. mehr...

Services

 
Newsletter
  Newsletter  
Mobil
  Mobil  
E-Paper
  E-Paper
 
Facebook
  Facebook  
Twitter
  Twitter  
RSS
  RSS
 
iPad
  iPad  
iPhone
  iPhone
Radiotrends
Die Sommerpause ist vorbei. Das große W&V Online-Special "Radiotrends" geht in die nächste Runde. Wir hören hin, was das Medium Radio bewegt. Bei der Verleihung des Deutschen Radiopreises, beim Radio Day 2011 und überhaupt.mehr...

Newsletter

Sichern Sie sich Ihren Wissensvorsprung und melden Sie sich jetzt für unsere Newsletter an!

.

Verlage verhandeln mit ARD und ZDF

Verlage verhandeln mit ARD und ZDF

veröffentlicht am 30.10.2008 um 14:35 Uhr · Medien · Artikel

Im nächsten Jahr werden zahlreiche ARD-Sender mit Verlagen kooperieren und ihre Bewegtbilder auf deren Internetseiten einstellen. Darauf wies Fritz Raff, der Vorsitzende der ARD und Intendant des Saarländischen Rundfunks, auf einer Veranstaltung der Münchner Medientage hin.
Derzeit seien etwa zwanzig Verlagshäuser mit verschiedenen ARD-Anstalten in Verhandlungen, darunter auch Axel Springer und Burda, aber auch kleinere Verlage wie die "Saarbrücker Zeitung". Diese überprüfe gerade eine Kooperation mit dem Saarländischen Rundfunk.

Viele Verhandlungen zwischen ARD, ZDF und Verlagen waren in den vergangenen Monaten gestoppt worden, weil man erst die Ergebnisse des 12. Rundfunkänderungsstaatvertrag abwarten wollte. Der tritt nun voraussichtlich am 1. Mai 2009 in Kraft und lässt zu, dass öffentlich-rechtliche Sender über ihre Werbetöchter Filmbeiträge an Verlage verkaufen. Bislang arbeitet nur die WAZ-Gruppe mit dem WDR sowie "Die Zeit" mit dem ZDF zusammen.
Rüdiger Oppers, Chefredakteur der zum WAZ-Konzern gehörenden "Neue Rheinzeitung", ließ durchblicken, dass der WDR künftig nicht einziger Lieferant von Bewegtbildern für die Website Der Westen bleibe. Es seien auch Koooperationen mit dem ZDF oder RTL denkbar. Das Bewegtbild-Angebot seitens der TV-Sender ist für die Verlagslandschaft offenbar recht günstig. Oppers sagte, er bezahle pro Beitrag "deutlich weniger als 100 oder 90 Euro".
Über diese Beträge könnte es noch Diskussionen geben, schließlich sieht der Rundfunkstaatsvertrag vor, das "marktkonforme Preise" bezahlt werden müssen. Kritiker bezweifeln, dass solche Summen tatsächlich marktwirtschaftlichen Kriterien entsprechen.

Social Bookmarking
Anzeige