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Wo sind sie geblieben? Spurensuche zum 1. Todestag von Vanity Fair
Ein Jahr genau ist es her, dass der Condé-Nast-Chef Jonathan Newhouse in einer eilig einberufenen Konferenz den Redakteuren mitteilte, dass sie gerade an der letzten erscheinenden "Vanity-Fair"Ausgabe arbeiten. Noch zwei Monate vorher hatte Newhouse dem Magazin eine Bestandsgarantie zugesichert.
Der Schock saß tief, denn wenige Tage zuvor feierten die Redakteure sich und ihr Magazin noch groß bei der Berlinale. Eine eigene "Vanity-Fair"-Lounge wurde im Historischen Salon des legendären Grand Hotel Esplanade eingerichtet und im Stil eines New Yorker Luxusapartments gestaltet. Sie diente als Kulisse für Galas und Empfänge. Doch dann kam das aprupte Ende. Rund 90 Mitarbeiter waren von der Schließung des Wochentitels betroffen. Was ist aus ihnen geworden? Dieser Frage geht W&V online nach. Eine Spurensuche.
Priller-Gebhardt Redakteur











