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20 Jahre Mauerfall: Erinnerungen an den Herbst 1989
Wo waren Sie, als die Mauer fiel? Zunächst ungläubig staunend abends vor dem Fernseher in Berlin-Kreuzberg und dann ab 22.00 Uhr noch ungläubiger staunend und auf Trabi-Dächern trommelnd am Übergang Moritzplatz....
Was haben Sie damals empfunden? Unglaube, Überraschung, Freude über die Freude der Grenzgänger, ein schönes Gefühl zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, um einen historischen Moment real mitzuerleben.
Was hat die Wende für Sie persönlich und beruflich bedeutet und verändert? Die ersten Tage: Staus, volle U-Bahnen und leergekaufte Geschäfte... Die ersten Monate: eine positiv-belebende und sehr sympathische Anarchie. Die ersten Jahre: ein Gefühl des "alles ist möglich" und die Erkenntnis, das Berlin zur spannendsten Stadt in Deutschland sich mauserte und damit Lebens- wie Arbeitsmittelpunkt bleiben sollte.











