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ADC-Chef Rädeker: "Weg mit dem Namen Schlecker"
Der ADC-Vorstandssprecher Jochen Rädeker rät der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker, ihren alten Namen aufzugeben. Das sagte er in einem Inteview mit der Wirtschaftswoche. "Als Marke hat Schlecker seine letzte Chance gehabt und verpielt", meint Rädeker. "Das war nicht Erlebniseinkauf, sondern Warenausgabestation." Der Markenrelaunch sei auf halber Strecke stehen geblieben. "Mit Lohndumpingmethoden hat sich Schlecker den Namen auf Jahre, wenn nicht auf Jahrzehnte versaut. Für die Marke ist mit der Insolvenz ein Schlusspunkt gesetzt."
Der Chef der Kreativen-Vereinigung hat auch schon einen Vorschlag parat, was die bessere Alternative sein könnte. Aus seiner Sicht wäre der Name der ebenfalls insolventen Schlecker-Tochter Ihr Platz "eine ernsthafte Option für Schlecker". Weiter meint der Kreative: "Der überlebensfähige Teil beider Ketten könnte aus der Insolvenz kommen und als Ihr Platz mit neu zu definierendem Corporate Design und Konzept neu anfangen. Den weniger angegriffenen Namen zu nutzen, das ist Schleckers Chance". Schlecker hatte den früheren Konkurrenten Ihr Platz im Jahr 2007 übernommen. In der vergangenen Woche musste die Tochter im Zuge der Schlecker-Pleite ebenfalls Insolvenz anmelden.
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Weber Redakteur










