Mehr Aktuelles aus
 

.

Vom Kreativindex bis zum Werbebarometer: Die wichtigsten Infografiken und Branchen-Rankings auf einen Blick. mehr...

Services

 
Newsletter
  Newsletter  
Mobil
  Mobil  
E-Paper
  E-Paper
 
Facebook
  Facebook  
Twitter
  Twitter  
RSS
  RSS
 
iPad
  iPad  
iPhone
  iPhone
Radiotrends
Die Sommerpause ist vorbei. Das große W&V Online-Special "Radiotrends" geht in die nächste Runde. Wir hören hin, was das Medium Radio bewegt. Bei der Verleihung des Deutschen Radiopreises, beim Radio Day 2011 und überhaupt.mehr...

Newsletter

Sichern Sie sich Ihren Wissensvorsprung und melden Sie sich jetzt für unsere Newsletter an!

.

Adidas pusht Sorgenkind Reebok mit Kampagne

veröffentlicht am 10.03.2010 um 16:01 Uhr · Unternehmen · Artikel

Der Sportartikelhersteller Reebok startet eine massive TV-Kampagne für den Sportschuh EasyTone. Ab dem 15. März schaltet die Hamburger Mediaagentur Carat auf sechs privaten Fernseh-Kanälen 15- und 30-sekündige Werbespots. Für die Kreation zeichnet die Agentur DDB Germany verantwortlich. Es ist die erste TV-Kampagne von Reebok seit sieben Jahren.

Blaupause für die Reebok-Kampagne ist eine Werbestrategie des vergangenen Jahres aus den USA, die es geschafft hatte, den Abverkauf des Modells EasyTone zu pushen. EasyTone ist eine patentierte Sohlendämpfung, die Frauen ansprechen soll, weil sie angeblich die Tiefenmuskulatur von Po und Beinen trainiert.

Die deutsche Reebok Werbe-Offensive beinhaltet neben den Werbespots unter anderem einen Media-Flight in Online- und Printmedien, eine verstärkte Präsenz am Point-of-Sale sowie diverse Public Relations Aktivitäten. Übergreifendes Dach der Reebok Marketingmaßnahmen ist die sogenannte "Ree-Kampagne“, die Konsumenten und Fans der Marke dazu auffordert, bewährte Dinge immer wieder neu für sich zu erfinden und zu interpretieren.

Die Marke Reebok ist das Sorgenkind von Adidas. Die US-Tochter des Sportartikelherstellers aus Herzogenaurach kämpft seit längerem mit einer schwindenden Nachfrage. Die Reebok-Umsätze gingen im vergangenen Jahr um sieben Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zurück. Seit dem vierten Quartal weist der Konzern die Ergebnisse der Marken Adidas und Reebok nicht mehr einzeln aus. In den ersten neun Monaten hatte Reebok einen Verlust von 130 Millionen Euro verbucht.

Adidas hatte Reebok vor knapp vier Jahren für drei Millliarden Euro übernommen. Im laufenden Jahr soll der Umsatz wieder zulegen, kündigte Adidas-Vorstandschef Herbert Hainer auf der Bilanzpressekonferenz Anfang März an. Hainer will Reebok vor allem als Fitness-Marke positionieren, die sich in erster Linie an Frauen richtet. Ob Reebok 2010 aus den roten Zahlen kommt, sagte Hainer nicht.

Social Bookmarking
Anzeige