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Amazon, Apple, BMW und HTC sind die Best Brands 2012
Die Muschel öffnet sich. In ihr befinden sich die Perlen der Werbeindustrie: die Best Brands 2012. Amazon, Apple iPhone, BMW und HTC dürfen sich dieses Jahr über einen Spitzenplatz im gefühlten Olymp der Markenwelt freuen. Gemeinsam mit ihren Partnern kürte Serviceplan am 9. Februar Deutschlands beste Marken im Bayerischen Hof in München. Kein geringerer als Harald Schmidt führte durchs Programm, Ex-Vizekanzler Joschka Fischer hielt die Keynote. Hier geht es zum Eventreport mit den Galabildern
Bei den diesjährigen Best Brands habe ihn überrascht, "dass Marken aus dem Dienstleistungsbereich weltweit kaum eine Rolle spielen", sagt Siegfried Högl. Der GfK-Geschäftsführer und Best-Brands-Projektleiter sieht aber "deutsche Automarken weltweit traditionell vorne." Gewinner in der Kategorie "Beste Unternehmensmarke International" ist folgerichtig BMW. Erstmals hat die GfK in dieser Kategorie 5.000 Angestellte in Brasilien, USA, Deutschland, Frankreich und China nach ihrem Urteil befragt. Vorjahressieger Volkswagen rutscht auf Platz Drei.
Seinen Spitzenplatz verteidigen kann Apple. Das teuerste Unternehmen der Welt reüssiert mit seinem iPhone als "Beste Produktmarke". Neben dem Urteil der 3.000 Befragten fließt auch der Markenerfolg in das Ergebnis mit ein. Serviceplan-Chef Florian Haller fragt sich aber, ob "Apple mittlerweile nicht am Zenit angekommen ist?" Letztes Jahr waren die Kalifornier noch die beste Wachstumsmarke. Dieses Prädikat geht dieses Jahr an die Konkurrenz von HTC, die mit ihren preisgünstigen Smartphones Apple auf den Fersen sind.
Unerwartet schnell steigt Amazon in den Markenhimmel auf. 800 Führungskräfte wählten den Online-Händler zur "Besten Entscheidermarke" im Bereich Non-Food. Letztes Jahr noch nicht mal in den Top Ten, ließ Amazon die analoge Konkurrenz von Dm, Ikea und Hugendubel hinter sich. Der Drogerist Budnikowsky setzte sich auf einen respektablen fünften Platz, obgleich er in weiten Teilen Deutschlands kaum bekannt ist. Das Unternehmen ist mit seinen Drogerien ausschließlich im Großraum Hamburg und auf Sylt vertreten.
Hinter den Best Brands steht neben Serviceplan die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). In einer umfangreichen Marktforschung befragen die Nürnberger an die 9.000 Probanden nach ihrer Einschätzung zu den bekanntesten Marken. Die Ergebnisse gewichtet sie mit dem objektiv messbaren Markenerfolg (Marktanteil, Käuferbindung, Preispremium).
Den Gewinnern stellt die ProSiebenSat.1 Media Medialeistungen in Höhe von 600.000 Euro zur Verfügung, der Partner Wirtschaftswoche spendiert weitere 400.000 Euro in Form von Anzeigenflächen. Serviceplan lässt für die Gewinner Kreativleistungen in Höhe von 80.000 Euro springen. Weitere Partner des Awards sind der Markenverband und die iq Media Marketing.
Die schönsten Bilder des Abends und den Eventreport zur Gala finden Sie hier.
Schlecht Redakteur










