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Bio-Studie: Mehr Vertrauen in PR als in Werbung
Mitten in der Krise sorgt sich knapp ein Drittel der deutschen Verbraucher mehr um die Umwelt als um die Wirtschaft. Dies zeigt die internationalen Studie "Green Brands 4.0", die Penn, Schoen & Berland Associates, Landor Associates und Cohn & Wolfe Public Relations in sieben Ländern erhoben haben und die W&V Online exklusiv vorliegt. Erstmals wurden jetzt auch deutsche Konsumenten zum Thema Umweltschutz und "grünen Marken" befragt.
Dabei schätzen die deutschen Verbraucher besonders ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und die Vertrauenswürdigkeit des Herstellers. Aber auch die Umweltorientierung von Unternehmen spielt für 77 Prozent der Befragten eine wachsende Rolle bei Kaufentscheidungen.
Führend unter den "grünen Marken" in Deutschland ist demnach die Haushaltsmarke Frosch von Werner & Mertz, gefolgt von den Kosmetikmarken Weleda und Dr. Hauschka (siehe weitere grüne Marken in der Bildergalerie) Auf den letzten Plätzen der 50 in Deutschland abgefragten Marken landen dagegen Zara, Burger King und Cinemaxx.
70 Prozent der Befragten suchen beim Einkauf gezielt nach umweltfreundlichen Produkten, insbesonders bei Lebensmitteln und Energiesparlampen schauen sie genauer hin. Allerdings hapert es offenbar noch an der klaren Kommunikation. So bemängeln 38 Prozent der Befragten die undeutliche Auszeichnung von Bio-Produkten. 60 Prozent wünschen sich ein entsprechendes Gütesiegel.
Auch PR-Arbeit kann da einen wichtigen Beitrag leisten, 16 Prozent achten in den Medien auf die Berichterstattung über die Produkte. Lediglich ein Prozent der Befragten vertraut klassischer Werbung. Trotzdem konnten sich Toyota und Apple mit ihren Werbebotschaften offenbar durchsetzen, auch ihnen wird ein grünes Image abgenommen.
Schobelt Redakteur











