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Carlsberg konzentriert sich auf die Kernmärkte
Während viele Brauer in alkoholfreie Getränke investieren, um die Rückgänge im klassischen Biergeschäft auszugleichen, besinnt sich Carlsberg Deutschland beharrlich auf das Stammgeschäft.
So hat die Tochter des dänischen Konzerns ihr Portfolio bereinigt und will sich künftig auf die Region Nord- und Ostdeutschland sowie auf fünf Marken konzentrieren: Holsten, Carlsberg, Astra, Duckstein und Lübzer. Das erklärte Deutschland-Chef Wolfgang Burgard am Rande der Messe Internorga in Hamburg: "Wir haben uns für einen klaren Kurs im Verdrängungswettbewerb entschieden und diesen verfolgen wir seit 2005 konsequent."
Die Marke Feldschlösschen hat Carlsberg bereits verkauft. Bionade-Konkurrent Beo bleibe Teil des Portfolios, werde jedoch laut einer Sprecherin 2010 kommunikativ nicht besonders hervorgehoben.
Carlsberg hat 2009 mit 5,3 Millionen Hektolitern Bier weniger abgesetzt als im Vorjahr. Allerdings habe das Unternehmen in seiner Kernregion weitere Marktanteile gewinnen können, betont Burgard, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Das Unternehmen hofft nun auf einen heißen Fußball-Sommer. Für die Marke Carlsberg plant der Konzern unter anderem eine vernetzte Promotion-Aktion, die die afrikanische Tröte Vuvuzela in den Mittelpunkt stellt. Holsten plant zur WM unter anderem eine Kooperation mit der Erdnuss-Marke ültje.
Gruber Redakteur











