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Deutsche kaufen weniger Fernseher und Handys
Die Deutschen kaufen in der Krise weniger Fernseher und Handys. Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) heute in Nürnberg mitteilt, verzeichnen die Segmente Unterhaltungselektronik und Telekommunikation im zweiten Quartal deutliche Umsatzrückgänge. Insgesamt zeige sich der Markt für Elektrogeräte aber noch verhältnismäßig krisenfest.
Laut GfK ist der Gesamtumsatz im ersten Halbjahr nur geringfügig um 0,2 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro gesunken. Das zweite Quartal war allerdings mit einem Rückgang um 3,8 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro deutlich schwächer als das erste. Verantwortlich dafür war besonders der starke Umsatzrückgang bei der Unterhaltungselektronik um 11,4 Prozent im zweiten Quartal. Die starke Kaufzurückhaltung in diesem Segment ist laut GfK teilweise noch auf die Fußball-Europameisterschaft zurückzuführen: Zu diesem Anlasse haben die Deutschen massenweise neue Fernsehgeräte gekauft.
Der Markt für Telekommunikation büßte zwischen April und Juni rund 15 Prozent ein. „Insbesondere die Verluste bei Mobiltelefonen prägen das negative Quartalsergebnis“, teilte die GfK mit. Zwar gehe der Trend zu höherwertigen Smartphones und Touchscreen-Mobiltelefonen, doch sei diese Entwicklung nicht ausreichend, um die Mengen- und Wertverluste auszugleichen.
Positiv entwickelt sich dagegen weiterhin der Absatz von Elektrogeräten, angefangen von Espressoautomaten über Ganzkörper-Rasierer (Bodygroomer) bis hin zu Großgeräten wie Wäschetrockner. Dabei spielt das Thema Energieeffizienz eine immer größere Rolle, so die GfK. Positive Impulse für den Absatz erwartet sich die Branche auch von der Funkausstellung IFA in Berlin (4.-9. September).
Ruppert Redakteur











