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Duft statt Alpenluft: Garmisch-Partenkirchen mixt ein eigenes Parfüm
Bergamotte, Zitrone, Moschus und Zedernholz wachsen zwar nicht in Garmisch-Partenkirchen, trotzdem sollen sie der Gemeinde in Bayern eine ganz eigene Duftnote verleihen. Der spanische Parfümeur Jimmy Boyd kreierte aus diesen und weiteren Essenzen ein eigenes Parfüm für den Ort, das künftig in Hotels, Gästezimmern und einzelnen Geschäften versprüht wird. Aber auch für die Haut gedacht ist. Die Gemeinde und ihr Tourismusbüro vertrauen offenbar nicht alleine auf die gute Alpenluft, um Gäste anzulocken, sondern erhoffen sich von dem Duft "einen hohen Wiedererkennungswert". Und im Idealfall einen Gast mit zufriedener Nase.
Der erste Bürgermeister Thomas Schmid schwärmte bei der Präsentation am Mittwoch: „Wir sind stolz, als erste deutsche Alpenregion gemeinsam mit einem international renommierten Parfümeur einen eigenen Duft kreiert zu haben. Er spiegelt die Einmaligkeit, Authentizität und Natürlichkeit unserer Region und ihrer Menschen wieder.“
Und wie riecht nun Garmisch-Partenkirchen? Im Vorfeld wurden die Einwohner der Marktgemeinde befragt, was sie mit den Menschen und der Natur von Garmisch-Partenkirchens verbinden. Bergamotte und Zitrone sollen für den Sport und die frische Bergluft stehen, Verbena und Kardamom für Land und Natur. Zedernholz und Moschus für die Traditionsverbundenheit, die Kraft und die Bodenständigkeit der Menschen der Region. Und vielleicht auch für die Streitlust, die erst kürzlich das Olympische Komitee kennenlernen durfte.
Der Duft kann unter www.gapa.de erworben werden.
Schobelt Redakteur










