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Ergo nimmt Stellung zu Plagiatsvorwürfen
Seit Tagen wird im Netz über den aktuellen Werbefilm des Versicherers Ergo diskutiert. Zuvor war bei Youtube unter dem Titel "Ist das noch Zufall?" ein Video aufgetaucht, das den TV-Spot mit Szenen aus dem Film "High Fidelity" vergleicht. Der Zusammenschnitt weist auf deutliche Ähnlichkeiten zwischen der Werbung und dem Film hin, für den Nick Hornby die literarische Vorlage lieferte. Das Videoportal hat den Spot inzwischen entfernt. Wegen Urheberrechtsgründen, wie es heißt. Bei Vimeo ist er allerdings noch zu sehen.
Dumm, dreist, ideenlos? ERGO Versicherungen from Blogrebellen on Vimeo.
Nachdem Ende vergangener Woche bereits Robert Stolle, Chef der verantwortlichen Agentur Aimaq & Stolle, die Plagiatsvorwürfe zurückgewiesen hatte, stellt sich nun auch Ergo selbst hinter seine Agentur. "Der Film selbst hat mit unserer Kampagnenidee nichts zu tun", so eine Sprecherin gegenüber W&V Online. Für die Kampagne sei der Ausgangspunkt der Überlegungen der Kunde gewesen beziehungsweise dessen offenes Wort und seine Wünsche an die Versicherung. "Diese Idee haben wir in drei TV-Spots und sechs Printmotiven umgesetzt. Und einer der Spots lehnt sich zur bildlichen Umsetzung an den Film 'High Fidelty' an", so die Sprecherin weiter. Dabei handle es sich jedoch lediglich um eine "formale Klammer".
Mehr noch: Ergo gewinnt der Aufregung sogar Gutes ab: "Die Aufmerksamkeit, die unsere Kampagne bekommt, freut uns." Konsequenzen habe die Agentur im Moment nicht zu befürchten, so das Unternehmen. Man habe von Anfang an Kenntnis von dem ähnlichen Konzept gehabt.
Strasser Redakteur











