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Gröger-Startup Snoog Mobile ist pleite
Die junge Mobilfunk-Marke Snoog Mobile, die von Rudolf Gröger, Ex-Chef des Mobilfunkers O2, vor einem Jahr gegründet wurde, ist insolvent. Das bestätigt Geschäftsführer Anton Zur. Das Geschäftsprinzip des kostenlosen Chattens gegen das Akzeptieren von Werbung hatte nicht den gewünschten Erfolg.
"Wir konnten durch die zu geringe Zielgruppe keine Unternehmen zur Nutzung dieser neuen mobilen Werbeplattform gewinnen“, erklärt Zur. Zum Start des Unternehmens hatte Rudi Gröger angekündigt, er wolle bis Ende 2010 rund 250 000 Kunden generieren. Da dies nicht gelungen ist, wollten die Investoren, darunter auch Gröger, "nicht weiter finanzieren“, so Zur. Gröger leitete nach seiner 02-Zeit als Präsident das ebenfalls gescheiterte Handy-TV-Konsortium Mobile3.0. Seit 2010 ist er Präsident der Munich Business School.
Priller-Gebhardt Redakteur











