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Modeunternehmen wie H&M stecken laut der Studie vier Prozent ihres Bruttoumsatzes in Werbung.
Modeunternehmen wie H&M stecken laut der Studie vier Prozent ihres Bruttoumsatzes in Werbung.

Händler investieren trotz Krise mehr ins Marketing

veröffentlicht am 24.11.2009 um 12:34 Uhr · Unternehmen · Artikel

Laut dem Marketingmonitor 2009 - 2012, den das Kölner Institut EHI an diesem Dienstag detailliert auf einem Kongress vorstellt, investieren die Händler zwischen 0,8 und 6,5 Prozent ihres Bruttoumsatzes ins Marketing. Dabei gibt es zwischen den Branchen allerdings große Unterschiede: So liegen die Bruttoinvestments der Branche für Fast Moving Consumer Goods (FMCG) nur bei 1,5 Prozent des Umsatzes, während die Modehändler rund vier Prozent ihres Bruttoumsatzes ins Marketing stecken.

Laut EHI verschiebt sich der Mediamix auch im Handel zugunsten der digitalen Medien. Weg vom Gießkannenprinzip, hin zu Direktmarketing und Neue Medien, laute die Devise, so die Kölner Forscher, ohne genaue Zahlen zu nennen. Allerdings fließen in die klassischen Werbemedien wie Flyer, Kataloge, Magazine und Print-Anzeigen immmer noch 65 Prozent der Marketingbudgets - damit bilden sie nach wie vor das Rückgrat der Handelskommunikation. Das EHI rechnet damit, dass die Dynamik in der Handelswerbung weiter anhält. Für den Monitor wurden 42 der Top-Handelsunternehmen in Deutschland befragt. Das Umsatzvolumen der befragten Händler beträgt 99 Milliarden Euro, womit sie rund 25 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes repräsentieren.

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