.

Vom Kreativindex bis zum Werbebarometer: Die wichtigsten Infografiken und Branchen-Rankings auf einen Blick. mehr...

Services

 
Newsletter
  Newsletter  
Mobil
  Mobil  
E-Paper
  E-Paper
 
Facebook
  Facebook  
Twitter
  Twitter  
RSS
  RSS
 
iPad
  iPad  
iPhone
  iPhone
Radiotrends
Die Sommerpause ist vorbei. Das große W&V Online-Special "Radiotrends" geht in die nächste Runde. Wir hören hin, was das Medium Radio bewegt. Bei der Verleihung des Deutschen Radiopreises, beim Radio Day 2011 und überhaupt.mehr...

Newsletter

Sichern Sie sich Ihren Wissensvorsprung und melden Sie sich jetzt für unsere Newsletter an!

.

ING-Diba stoppt den Wurstkrieg

ING-Diba stoppt den Wurstkrieg

veröffentlicht am 18.01.2012 um 11:35 Uhr · Unternehmen · Artikel

Höflich, aber bestimmt, hat sich die Direktbank ING-Diba am Dienstag Nachmittag ihre Facebook-Seite zurückgeholt. Seit Anfang Januar befand sie sich sozusagen in den Händen von Veganern, Vegetariern und Fleischfans, die sich dort eine wilde Diskussion über das Für und Wider des Fleischverzehrs lieferten. Auslöser war der neue Werbespot mit Dirk Nowitzki, in dem er in einer Metzgerei eine Wurstscheibe verspeist.

Die Bank hat die Diskussion zugelassen und verfolgt, sich aber weitgehend rausgehalten. "Wir wollen nichts zensieren", erklärte ING-Diba-Sprecher André Kauselmann im Interview mit W&V Online. Social-Media-Experte Klaus Eck hatte dagegen vor zuviel Zurückhaltung gewarnt und eine stärkere Präsenz empfohlen.

Nach über 1.400 Posts mit rund 15.000 Kommentaren ist jetzt aber Schluss mit dem Wurstkrieg. Bei der Diskussion über die Themen Ernährung und vegane Lebensweise "wurden wohl alle denkbaren Meinungen und Argumente ausgetauscht", schreibt die Bank im Post. "Um den Anliegen unserer Kunden und Interessenten wieder mehr Raum zu geben, werden wir nun neue Posts zu den genannten Themen von der Pinnwand entfernen." Die bisherigen Posts sollen jedoch bleiben und können auch weiterhin kommentiert werden.

Offenbar hat die Bank damit den richtigen Ton gefunden. Mehr als 350 Likes gab es nach kurzer Zeit. In vielen Kommentaren wird das Vorgehen von ING-Diba gelobt, einige bedanken sich für den Raum, den die Bank der Diskussion eingeräumt hat: "Guter, dezenter Umgang mit Social Media, da können einige Unternehmen noch etwas lernen. Der Umgang mit 'Shitstorm' oder wie ich lernte 'Social Media' zu lieben", schreibt ein User.

Neben zahlreichen neuen Facebook-Fans dürfte die Bank auch Sympathiewerte gewonnen haben. Etliche Kunden stellten sich vor ihre Bank und posteten ihre Unterstützung. Der Spot wurde auf Youtube rund 65.000 Mal geklickt.

Der Auslöser für den Wurstkrieg:

Social Bookmarking
Anzeige