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Es ist offenbar ein Gelsenkirchener Fan, den die Sparda-Bank in ihrer Anzeige abbildete.
Es ist offenbar ein Gelsenkirchener Fan, den die Sparda-Bank in ihrer Anzeige abbildete.

Peinliche Photoshop-Panne: Sparda-Bank verärgert Dortmund-Fans

veröffentlicht am 25.10.2011 um 09:02 Uhr · Unternehmen · Artikel

Es ist eine bekannte Fußball-Wahrheit, dass die gegenseitige Abneigung zweier Vereine mit der räumlichen Nähe wächst. Die Feindschaft zwischen Dortmund und Schalke ist das beste Beispiel dafür. Kommt es da zu Verwechslungen, reagieren die Fans mitunter sehr sensibel, wie die Sparda-Bank West gerade erleben muss. Sie hat im Stadionmagazin für ihr Sparkonto mit der "schwarzgelben Karte" und Extrazinsen für jedes Tor des BVB geworben und dabei ein Bild des Vorsingers der Ultras Gelsenkirchen verwendet. Das Magazin wurde beim Bundesliga-Spiel zwischen dem BVB und dem 1.FC Köln im Dortmunder Stadion verteilt.

Für die BVB-Fans ist der Gelsenkirchener kein Unbekannter. Auch das offenbar per Bildbearbeitung draufmontierte BVB-Logo auf seinem Rücken konnte die Fans nicht täuschen. Sie kennen schließlich ihre eigenen Anheizer und wissen, dass der Abgebildete keiner aus ihren Reihen ist. Außerdem übersahen die Grafiker den Aufkleber auf dem Megaphon: "Ultras Gelsenkirchen". Das überführte sie entgültig der Foto-Schummelei. In der Vergrößerung ist der Aufkleber deutlich zu erkennen:

Im Social Web verbreitete sich das Bild. Der Blogger Jens Matheuszik bereitete das Thema in seinem Pottblog auf und auch auf Facebook führte die Sache zu erbosten Kommentaren der gekränkten Fans. "Ihr Unternehmen hat sich disqualifiziert. Ich werde ab sofort keine weiteren Leistungen der Sparda-Bank in Anspruch nehmen und fordere alle BVB Fans auf dies auch zu tun" ist auf der Fanpage des Sparkontos zu lesen. Etwas hilflos wirkt da der Versuch der Sparda-Bank, die Gemüter zu beruhigen: "Liebe BVB Fans, vielen Dank für Ihre Anmerkungen. Natürlich haben Sie mit Ihren Anmerkungen recht. Wir versprechen zukünftig unsere Bildauswahl noch genauer und sorgfältiger zu prüfen." Dass eingefleischte Fans nun das Sparkonto mit Sonderkonditionen eröffnen werden, ist auch nach dieser Entschuldigung nicht mehr sehr wahrscheinlich.

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