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Philip Morris sieht keine Alternative zur Klage.
Philip Morris sieht keine Alternative zur Klage.

Philip Morris klagt gegen Auslegeverbot von Zigaretten

veröffentlicht am 10.03.2010 um 14:10 Uhr · Unternehmen · Artikel

Der Marlboro-Hersteller hat den norwegischen Staat wegen des seit Anfang des Jahres geltenden Auslegeverbots für Zigaretten und andere Tabakwaren verklagt.

Man habe der Regierung mehrfach ohne Erfolg die Bedenken mitgeteilt, so ein Sprecher von Morris Norwegen laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland: "Uns bleibt keine andere Wahl, als zu prozessieren." Seit Jahresbeginn dürfen Tabakprodukte in dem skandinavischen Land nicht mehr öffentlich ausgelegt werden. Damit ist Norwegern laut FTD nach Australien, Kanada, Island und Irland weltweit das fünfte Land, das ein solches Verbot durchgesetzt hat. Auch in Irland hat Philip Morris eine Klage eingereicht, eine Entscheidung steht noch aus.

Tabakwerbung ist auch in der EU in den vergangenen Jahren massiv eingeschränkt worden. So können die Hersteller ihre Produkte u.a. nicht mehr in Presse, TV, Rundfunk und im Internet bewerben. Die einzigen verbliebenen Werbemöglichkeiten sind der PoS, das Kino und die Außenwerbung. Allerdings gehen auch dort die Spendings seit langem zurück. Aktuell wird in Brüssel an einer neuen Richtlinie zu Tabakprodukten gearbeitet, die spätestens Anfang 2011 in Kraft gesetzt werden soll. Zudem müssen die Tabakprodukte seit Jahren Warnhinweise tragen. Außerdem wurden in Deutschland Steuern vor allem auf Zigaretten massiv erhöht, was nach Angaben der Hersteller vor allem in grenznahen Regionen zu einem sprunghaften Konsum von Schmuggelware geführt hat.

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