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Procter & Gamble will im Marketing eine Milliarde Dollar einsparen
Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble will in den nächsten fünf Jahren bei seinen externen Marketingausgaben eine Milliarde Dollar einsparen. Das bestätigte das Unternehmen auf Anfrage von W&V Online. Seine Mediakosten will P&G senken, indem Geld vermehrt in weniger teure digitale Marketingkanäle umgeschichtet wird. Auch sollen in Zukunft verstärkt verschiedene P&G-Marken parallel beworben werden. Gespart wird auch bei den Ausgaben für Agenturhonorare. Darüber hinaus wird es einen massiven Personalabbau geben.
Insgesamt will der Konzern in den nächsten fünf Jahren zehn Milliarden Dollar an Kosten einsparen. 5700 Stellen in nicht-produzierenden Unternehmensbereichen werden wegfallen. Davon wird auch das Marketing betroffen sein. Über die konkreten Auswirkungen des Sparprogramms auf Deutschland ist bislang noch nichts bekannt.
Hierzulande beschäftigt P&G 14.000 Mitarbeiter, davon 4000 außerhalb seiner Fabriken. Laut dem US-Fachdienst AdvertisingAge gab Procter & Gamble im vergangenen Jahr insgesamt 13,7 Milliarden Dollar für das Marketing aus. 9,3 Milliarden davon sind reine Werbeausgaben, wie etwa Schaltkosten und Agenturhonorare.
Ein Vorgeschmack dessen, wie in Zukunft Multi-Brand-Advertising beziehungsweise eine kombinierte Werbung für mehrere P&G-Marken aussehen könnte, lieferte der Konzern Anfang des Monats mit diesem TV-Spot für seine beiden Marken Bounce und Old Spice.
Weber Redakteur










