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Rewe-Chef sieht Fußball als Türöffner
Rewe-Chef Alain Caparros sieht das Sponsoring-Engagement seines Unternehmens beim Fußball-Verein 1. FC Köln sehr pragmatisch. "Bei Rewe ist es nicht so wie bei manch anderem Unternehmen, wo der Chef mit einer Sportart oder einer Mannschaft sympathisiert und Geld dorthin fließt. Das Engagement beim 1. FC Köln muss sich für uns auch wirtschaftlich rechnen", sagte Caparros gegenüber der "süddeutschen Zeitung". Wenn dem nicht so wäre, wäre Rewe nicht bereits in der vierten Saison Sponsor. "Da bin ich ganz emotionslos". Auch die Zusammenarbeit mit dem Testimonial Lukas Podolski, der "Gott sei Dank" eine gute WM gespielt habe, liefe gut. Einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag stecke Rewe jährlich in das Fußball-Engagement. "Wir wollen das Thema Sport und Ernährung in die Schulen tragen. Da ist Fußball ein wunderbarer Türöffner. Die Kinder sind begeistert", so Caparros.
Der Rewe-Chef äußerte sich im Interview auch zu der Rolle der Discounter und Supermärkte auf dem deutschen Markt. Er plane zunächst keine größeren Zukäufe für Rewe. Man konzentriere sich noch auf die Integration der 300 Plus-Filialen und der 300 Extra-Märkte. Aber am Preisniveau wolle er etwas ändern. "Ein Preis für jedes Produkt in allen 3.300 Märkten - das ist vorbei". In den kommenden Wochen würden dazu die ersten Maßnahmen starten. Außerdem will der Unternehemnschef verstärkt die Nähe zum Kunden suchen und auch verstärkt die Vorteile längerer Ladenöffnungszeiten nutzen.
Janotta Redakteur











