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Risikofaktor Testimonial: Die großen Sponsoring-Skandale
Wäre Tiger Woods ein Rockstar, hätte er jetzt eine gute Presse. Als Golfer steht er jedoch für bürgerliche Werte. Promiskuität gehört dazu ebenso wenig wie ein außereheliches Sexleben. Der Verrat an den konservativen Verhaltensregeln in seinem Sport könnte Tiger Woods noch teuer zu stehen bekommen. Nicht nur seine Ehe mit Elin Nordegren ist in Gefahr, auch seine Werbeverträge könnte er verlieren. Sie machen den Großteil seiner Einkünfte von angeblich 100 Millionen Dollar pro Jahr aus.
Mit der PepsiCo-Marke Gatorade ist der erste Sponsor bereits ausgestiegen, offiziell heißt es, die Entscheidung, das Getränk nicht mehr produzieren, sei bereits vor Monaten gefallen, lange vor Woods' notorischem Autounfall Ende November, der die Affäre ins Rollen gebracht hatte. Zu Woods' weiteren Werbepartnern zählen Accenture, AT&T, EA, Gillette, Nike und Tag Heuer.
Erst kürzlich verlor die Eisschnellläuferin Claudia Pechstein ihren Hauptsponsor, die DKB, wegen Doping. Einer ganzen Reihe von Stars ging es bereits ähnlich wie Woods und Pechstein - Werbepartner stiegen wegen Fehlverhaltens aus.
Sportler und ihre Sponsoren - W&V zeigt die spektakulärsten Trennungsfälle.
Gehl Redakteur











