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Rodenstock: Göttgens stellt die Agenturfrage

Rodenstock: Göttgens stellt die Agenturfrage

veröffentlicht am 17.11.2008 um 17:00 Uhr · Unternehmen · Artikel

Offiziell ist Olaf Göttgens erst seit zwei Wochen bei Rodenstock. Doch der neue CEO ist bereits auf der Suche nach einer neuen Agentur für das Münchner Unternehmen. "Herr Göttgens ist schon im Vorfeld in allen strategisch wichtigen Punkten involviert gewesen", zitiert der W&V-Schwestertitel "Kontakter" Torsten Meier, Head of Marketing Communications bei Rodenstock. Will heißen: Obwohl die ersten Vorbereitungen für den Pitch schon vor Göttgens Start angelaufen sind, war er vor allem bei der Erstellung der Shortlist und des Briefings involviert.
Vier Agenturen haben das Briefing erhalten. Neben Etathalter Serviceplan, München, sind das Jung von Matt/Neckar, Stuttgart, Heller & Partner und die BBDO-Agentur Interone, beide München. Bis Ende des Jahre will der Hersteller von Brillengläsern und -fassungen die Präsentationen schon über die Bühne gebracht und sich auf eine "international taugliche Strategie festgelegt" haben, wie Meier im "Kontakter" formuliert.
Wie die aussehen soll, will und kann der Marketingleiter zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht sagen. Schließlich sei es auch Aufgabe der Agentur, einen geeigneten Mediamix sowie eine Strategie für B-to-B und auch für B-to-C zu entwickeln. Vor allem auf B-to-B soll "ein starker Fokus" liegen. Dem Unternehmen zufolge soll das Thema Online künftig eine größere Rolle in der Kommunikation spielen - offenbar ist das auch der Grund, warum sich in der Pitchliste eine Reihe von internetaffinen Agenturen befindet.
Sobald eine neue Lead-Agentur gefunden worden ist, will Rodenstock in einem zweiten Schritt die Mediaagentur sowie die PR-Agentur überprüfen. Media betreut im Moment Mediaplus, die Pressearbeit liegt in den Händen von Brand PR. Die beiden Pitches könnten Ende des Jahres anstehen.

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