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Schlecker macht Umsatzminus - das Aus für 500 Filialen
In einem Interview mit dem "Manager Magazin", das seit heute im Handel ist, kündigt Anton Schlecker, Eigentümer der größten deutschen Drogeriekette, das Aus für 500 Filialen an.
Der medienscheue Milliardär erklärte zudem, dass der Vertrag von Schlecker mit der Zeitarbeitsfirma Meniar gelöst werde. Meniar wurde vorgeworfen, Minilöhne zu zahlen. Das Unternehmen hatte Schlecker selbst im vergangenen Jahr gegründet. Mit der Frage konfrontiert, ob Schlecker in der Tat Stundenlöhne von 6,50 Euro gezahlt habe, sagte der Schlecker-Boss dem "Manager Magazin: "Wir haben diesen Betrag mal angedacht, aber davon ist jetzt keine Rede mehr." Meniar zahle seit Anfang des Jahres nach Tarif. Zudem habe von den 52.000 Schlecker-Beschäftigten nur "ein sehr geringer Anteil" einen Vertrag mit der Zeitarbeitsfirma.
Ob Schlecker Verluste mache, wollte der Unternehmer nicht kommentieren, doch er räumte ein: "Seit 2004 verlieren wir in Deutschland an Umsatz." Er kündigte an, das gesamte "Geschäftsmodell" zu verändern. Den Anfang mache die Schließlung von "etwa 500" kleiner Filialen und die Eröffnung größer Drogeriemärkte.
Gehl Redakteur











