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BVB-Sponsor Evonik investiert bis zu acht Millionen Euro pro Saison.
BVB-Sponsor Evonik investiert bis zu acht Millionen Euro pro Saison.

Sponsoring spült Rekordsummen in Bundesliga-Kassen

veröffentlicht am 14.07.2009 um 13:23 Uhr · Unternehmen · Artikel

Das Fußballgeschäft bleibt krisenfest: Trotz der schlechten Wirtschaftslage verdienen die Bundesligaclubs am Trikot-Sponsoring so viel wie nie.

Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur steigen die Einnahmen der 18 Elite-Clubs auf den Rekordwert von über 130 Millionen Euro. Damit werden die Werte der Spielzeiten 2007/2008 (122,7 Millionen Euro) und 2008/2009 (129,65 Millionen) erneut übertroffen. Die höchsten Summen fließen beim Meister VfL Wolfsburg (Trikot-Sponsor: Volkswagen), beim FC Bayern München (Telekom) und bei Schalke 04 (Gazprom). Alle drei Clubs können bei sportlichem Erfolg und entsprechender TV-Präsenz mit bis zu 20 Millionen Euro kalkulieren.

Fast alle Sponsoren bleiben ihren Clubs auch in der kommenden Spielzeit treu. Einen Wechsel gab es nur bei Borussia Mönchengladbach, hier ist die Postbank neu an Bord. Das Engagement soll bis zu 4,5 Millionen Euro ausmachen. Bei Werder Bremen soll der Name des Sponsors Citibank im kommenden Februar ausgetauscht werden. Hintergrund ist die Übernahme der Bank durch die französische Crédit Mutuel. Werder und die Citibank hatten 2007 einen Dreijahreskontrakt mit Option für ein weiteres Jahr geschlossen. Aktuell ist das Sponsoring-Paket acht Millionen Euro schwer. Beim VfL Bochum wird derzeit noch verhandelt, der Revier-Club rechnet mit Einnahmen von 2,5 Millionen Euro. "Wir führen gute Gespräche und haben keine Unruhe", zitiert die dpa VfL-Finanzvorstand Ansgar Schwenken.

Der Bundesliga ging es schon 2008 sehr gut. Im November vergangenen Jahres errechnete das Beratungsunternehmen Sport+Markt für das deutsche Fußball-Oberhaus bereits den Spitzenplatz in Europa - vor England (damals 85,5 Millionen Euro Einnahmen aus Trikot-Sponsoring), Italien (70,5), Frankreich (50), Spanien (42,2) und der niederländischen Ehrendivision (42,1). Auch aktuell muss Deutschland keinen Vergleich scheuen: So kommen Spaniens Eliteclubs 2009/2010 auf vergleichsweise magere 50 Millionen Euro.

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