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Ströer: Gute Halbjahreszahlen zum Börsengang
"Aufgrund unser starken Marktposition und der zunehmenden Attraktivität des Out-of-Home-Werbesektors haben wir überproportional von der Belebung des Werbemarktes profitiert", freut sich Udo Müller, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender von Ströer über die gute Halbjahresbilanz der Gruppe. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2010 um 11,0 Prozent auf 242,2 Millionen Euro - im gleichen Zeitraum 2009 waren es 218,1 Millionen Euro. Das Operational EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen bereinigt um Sondereffekte) des Konzerns legte auf Halbjahressicht um 30,3 Prozent auf 52,4 Millionen Euro zu - im ersten Halbjahr 2009 waren es noch 40,2 Millionen Euro.
Diese Entwicklung sei insbesondere auf einen positiven Geschäftsverlauf in Deutschland, der Türkei und der in der blowUP Gruppe zusammengefassten Riesenposteraktivitäten zurückzuführen - zum September soll das türkische Joint VentureStröer Kentvizyon wegen Anteilserhöhung noch stärker in die Bilanzen einfließen und diese positiv beeinflussen. Die im Vergleich zum Vorjahr deutlich lebhafteren Werbeaktivitäten hätten sich in allen Produktgruppen positiv bemerkbar gemacht und führten insbesondere bei Billboards und Street Furniture zu zweistelligen Wachstumsraten beim Umsatz.
Auch im Quartalsvergleich verzeichnete Ströer deutliche Zuwächse. Der Gruppenumsatz erhöhte sich gegenüber dem zweiten Quartal 2009 um 15,5 Prozent auf 137,1 Millionen Euro. Dies entspräche einem organischen Umsatzwachstum von 14,0 Prozent. Während Ströer Deutschland ein organisches Umsatzwachstum von 10,2 Prozent ausweisen konnte, hätte das Türkeigeschäft (50 Prozent konsolidiert) mit einem organischen Wachstum von 54,1 Prozent einen außergewöhnlich hohen Anstieg erzielen können. Ebenfalls stark hätten sich die in der BlowUp-Gruppe zusammengefassten Riesenposteraktivitäten mit einem organischen Wachstum von 51,8 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres entwickelt. Das Operational EBITDA der Ströer Gruppe legte im zweiten Quartal um 41,3 Prozent auf 35,7 Millionen Eurozu (Q2 2009: 25,3 Millionen Euro).
Das Nettoergebnis des ersten Halbjahres 2010, bereinigt um Sondereffekte wie unter anderem Aufwendungen für den Börsengang, betrug 6,4 Millionen Euro im Vergleich zu -4,4 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Inklusive Sondereffekte, wie unter anderem IPO-Kosten, beläuft sich der Periodenverlust auf -5,2 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2009: -15,5 Millionen Euro).
"Die Ergebnisse des ersten Halbjahres zeigen, dass wir genau den richtigen Zeitpunkt für unseren Börsengang gewählt haben. Damit sind wir bestens aufgestellt, unseren Wachstumskurs fortzusetzen", so Vorstandschef Udo Müller. Für das dritte Quartal dieses Jahres erwartet Ströer, dass sich die gegenüber dem Vorjahr deutlich verbesserte Marktentwicklung fortsetzt. Die Buchungslage des dritten Quartals übertreffe derzeit das Vergleichsquartal des Vorjahres heißt es aus Köln.
Janotta Redakteur











