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Studie: Nachhaltigkeit bleibt trotz Krise wichtiges Konsumenten-Thema
Themen rund um nachhaltiges Handeln spielen den Ergebnissen zufolge nach wie vor eine große Rolle für die Deutschen. 40 Prozent sorgen sich um das Thema Armut und Ungleichverteilung, 23 Prozent um den Verbrauch von natürlichen Ressourcen, 21 Prozent um steigende Lebensmittelpreise und 20 Prozent um das Thema Umweltverschmutzung. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Sustainable Futures 09“, für die MPG 20.000 Konsumenten in zehn Ländern zum Zusammenhang von Nachhaltigkeit und Unternehmenswert befragt hat. Außerdem wurden je 20 Unternehmen in acht Sektoren pro Land analysiert.
Aus Sicht der Konsumenten liegt die Verantwortung für die Lösung von sozialen Problemen und Umweltproblemen vorrangig bei großen Unternehmen. Immerhin 81 Prozent sehen die Aufgabe der Lösung der Probleme bei den Unternehmen, nur 31 Prozent meinen, das ist Aufgabe der Politik.
Für Unternehmen scheint sich der Einsatz für nachhaltige Themen indes bezahlt zu machen: 77 Prozent der Befragten respektieren Unternehmen, die sich um Themen der Nachhaltigkeit kümmern, und 34 Prozent würden einen Preisaufschlag von bis zu zehn Prozent für Produkte bezahlen, die unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten produziert worden sind. Allerdings glauben auch 66 Prozent der Verbraucher, dass große Unternehmen sich nur aus Imagegründen für Nachhaltigkeit engagieren.
Winderl Redakteur




