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In der Bundesliga sprudeln die Einnahmen nicht mehr so üppig wie früher.
In der Bundesliga sprudeln die Einnahmen nicht mehr so üppig wie früher.

Studie: Profifußball rechnet mit weniger Einnahmen

veröffentlicht am 04.08.2009 um 15:27 Uhr · Unternehmen · Artikel

Die Vereine der 1. und 2. Bundesliga erwarten in der anstehenden Saison weniger Einnahmen und rechnen mehrheitlich mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage des Profifußballs. Dies geht aus der neuen Studie "Bälle, Tore und Finanzen IV" der Beratungsgesellschaft Ernst & Young hervor.

Nach fünf Jahren stetiger Verbesserung rechnen die 34 Bundesligaclubs 2009 mit einer Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Situation. So steigt laut Ernst & Young der Anteil der Vereine, die rote Zahlen schreiben, im Vergleich zu 2008 von sieben auf 35 Prozent. Und die Fußballmanager gehen nicht von einer kurzfristigen Aufhellung der Lage aus: 56 Prozent von ihnen rechnen mit schlechteren Zahlen, der Rest geht von einer unveränderten Lage aus. So erwarten 53 Prozent der Befragten in der kommenden Saison sinkende Einnahmen, nur zwölf Prozent rechnen mit höhreren.

Hauptgrund für den Pessimsmus der Manager sind die sinkenden Einnahmen aus den Bereichen Sponsoring, Banden- und Trikotwerbung, Namenrechte, Business Seats und Logen. "Die Fußball-Branche kann sich der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht entziehen", so Christoph Erhardt, Partner und Leiter der Sport-Unit Score von Ernst & Young.

Im europäischen Vergleich sehen die deutschen Fußball-Manager von der Wirtschaftkrise am stärksten die Premier League (79 Prozent), sowie die italienische (73) und die spanische Erstliga (71) betroffen. Am spannensten und abwechslungsreichsten sind laut Ernst & Young unter den Top-5-Ligen in Europa die Fußball-Ligen in Deutschland und Frankreich, während in anderen Ländern der Abstand zwischen reichen (und erfolgreichen) und armen Clubs immer größer geworden ist. "Ein entscheidender Grund für das postive Abschneiden der Bundesliga und der französischen Ligue 1 ist die zentrale Vermarktung der Medienrechte und die anschließende relativ gleichmäßige Verteilung der Einnahmen unter den Klubs", stellt Ernst & Young in der Studie fest.

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