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Studie: Volkswagen ist die beliebteste Unternehmensmarke
Volkswagen ist die beliebteste Unternehmensmarke in Deutschland. Bei einer Umfrage von TNS Emnid kam der Konzern auf 22 Prozent. Vorjahressieger Daimler hingegen stürzte von 20 auf 15 Prozent ab.
Im Auftrag der Untehmensberatung PriceWaterhouseCoopers hatte TNS 1000 Deutsche befragt. Siemens behauptet sich demnach wie in den Vorjahren auf Platz drei mit elf Prozent (2008: 15 Prozent). Mit zehn Prozent knapp dahinter platzierte sich BMW (Vorjahr: 15 Prozent). Es folgen Audi (fünf Prozent), Opel (fünf Prozent) und Porsche (fünf Prozent). Audi verlor um drei Prozentpunkte, wohingegen Opel drei Prozentpunkte hinzugewann. An achter Stelle steht Bosch mit vier Prozent, dahinter kommen BASF und die Telekom mit je drei Prozent der Nennungen. Die Telekom lag 2008 noch bei vier Prozent.
PwC-Vorstand Norbert Winkeljohann sieht insgesamt eine positive Entwicklung für die Marke VW: "Volkswagen ist eine gesamtdeutsche Marke geworden. Im Osten entschieden sich sogar 23 Prozent für VW. Doch nicht nur im Osten haben die Wolfsburger die Nase vorn. Bei Abiturienten und Hochschulabsolventen ist Volkswagen absolut konkurrenzlos. 32 Prozent der Nennungen in der Zielgruppe zeigen, dass der Konzern bestens für die Zukunft aufgestellt ist."
Die Sympathiewerte für Daimler und Porsche seien besonders in den alten Bundesländern deutlich höher. Daimler punktete hier vor allem bei den sogenannten Middle Agers zwischen 40 und 49 Jahren und ließe sogar VW - knapp - hinter sich. Unternehmen wie Aldi und Lidl, die in den vergangenen Jahren auch in den Top Ten waren, hätten sich um einige Plätze verschlechtert.
Trotz der Wirtschaftskrise hat sich der Studie zufolge das Vertrauen in deutsche Unternehmen "in den letzten zwölf Monaten nicht weiter verschlechtert". Im Jahr 2008 gaben noch 72 Prozent der Befragten an, dass die Unternehmen Vertrauen eingebüßt haben. 2009 sind es noch 65 Prozent. Norbert Winkeljohann: "Unternehmen müssen in der Krise teilweise auch unpopuläre Maßnahmen durchführen. Dies steigert natürlich nicht die Beliebtheit. Starke Marken werden dies aber kompensieren können."
Ein eher negatives Stimmungsbild vermittelt die Frage, ob einzelne Unternehmen in den letzten Monaten an Vertrauen hinzugewinnen konnten. 80 Prozent verneinen dies. Eher bejaht wurde die Frage bei Unternehmen aus dem Automobilbereich. Immerhin 6,4 Prozent der Befragten sehen zum Beispiel bei VW einen Vertrauensgewinn in den letzten Monaten.
Janotta Redakteur










