"Das werden Männer nie verstehen": Ulrike Zeitlinger schreibt auf ihrer Fanpage auf Facebook.
"Das werden Männer nie verstehen": Ulrike Zeitlinger schreibt auf ihrer Fanpage auf Facebook. © Foto:

| | von Irmela Schwab

Burdas Chefredakteure launchen Fan-Seiten

Was steht diese Woche im "Focus"? Nicht immer weiß man´s - doch seit dem Wochenende hat Wolfram Weimer eine Fanpage auf Facebook und damit ist der Leser zumindest im Bilde, über was beim Nachrichtenmagazin im Münchner Verlagshaus gerade so diskutiert wird. Diese Woche ist das Thema Nummer eins natürlich Verteidigungsminister Guttenberg, der nun ohne seinen Doktortitel durchs Leben muss.

Was Weimer persönlich davon hält? Endlich weiß man´s! Oder kann es zumindest erahnen. "Während Deutschland über die Fußnoten einer Doktorarbeit streitet, metzelt der Diktator Gaddafi sein Volk nieder", schreibt der Chefredakteur. Mittlerweile interessiert seine Meinung dazu über 400 Follower. Bei Burda wird diese Zahl als Erfolg gewertet. Zum Vergleich: "Hamburger Abendblatt"-Chefredakteur Claus Strunz hat innerhalb der vergangenen vier Monate knapp 900 Follower gesammelt.

Ulrike Zeitlinger widmet sich ebenfalls seit dem Wochenende auf ihrer Fanpage indes weniger harten Themen. Sie legt den Fokus auf den Redaktionsalltag und private Dinge. "Manche Dinge", postet sie, "werden Männer nie verstehen: z.B. warum man davon nie genug haben kann..." Um dann die neue "Freundin" zu bewerben: "...nie, nie wirklich nie! Noch mehr tolle Accessoires gibt's morgen in der neuen ´Freundin´! Enjoy!" Bisher lesen knapp 130 Follower ihre Posts.

Mit der Fanpage-Strategie will Burda das Heft-Image aufpeppen und die Person hinterm Magazin zeigen. Im Vergleich mit der Konkurrenz sieht man sich auch technologiefreundlicher - und offener: Über die Fanpage fordert Weimer seine Leser auf, Themen vorzuschlagen, die dann im Heft aufgegriffen werden könnten.

Burdas Chefredakteure launchen Fan-Seiten

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