Deutscher Mediapreis 2016


Deutscher Mediapreis 2016



Deutscher Mediapreis 2016:

 
Deutscher Mediapreis

Christof Baron ist Media-Persönlichkeit des Jahres

 

Zum 18. Mal hat die Fachzeitschrift „W&V“ den Deutschen Mediapreis in München vergeben. Einer der großen Gewinner des Abends ist erneut die Agentur Mediaplus.

 

Sein Spitzname sagt eigentlich schon alles: Für viele ist er schlichtweg „The Brain“. Kein Wunder, der Mann weiß einfach alles über Media, ist mit Herz und Verstand im Thema und zählt zu den profiliertesten Vordenkern der Branche. Doch es ist nicht nur die fachliche Komponente, die ihn auszeichnet und die ihn sowohl bei Agenturkollegen wie auch bei Kunden und Vermarktern ein hohes Ansehen genießen lässt. Er ist auch ein Mensch ohne Allüren, trotz seines großen Wissens. Kein Dampfplauderer, wie so viele in der Agenturszene, sondern eher ein stiller Analytiker, ein intelligenter Planer und Stratege und ein „richtig sauberer Typ“. Somit war diese Auszeichnung auch längst überfällig: Christof Baron, Chairman/Joint CEO EMEA von Mindshare, wurde beim Deutschen Mediapreis 2016 zur „Media-Persönlichkeit des Jahres“ gekürt.

 

Bereits zum 18. Mal hat die Fachzeitschrift „W&V“ den Deutschen Mediapreis vergeben. Rund 450 geladene Gäste aus Medien, Marketing und Werbung haben am 2. März die feierliche Preisverleihung im Alten Rathaussaal in München verfolgt, die Ex-Oberbürgermeister und „Stammgast“ Christian Ude mit einer wie immer launigen Rede eröffnete.

 

Neben der Media-Persönlichkeit wurden auch die effektivste Media-Strategie, die kreativsten Media-Ideen sowie die talentiertesten Nachwuchsplaner aus Deutschlands Media-Agenturen gewürdigt. Insgesamt hatte die18-köpfige Jury 154 Einreichungen zu bewerten, davon 30 Media-Strategien und 124 Media-Ideen. Hinzu kamen noch die Arbeiten aus dem Media-Youngsters-Wettbewerb, dessen Teilnehmerzahl aufgrund der hohen Nachfrage erstmals auf 23 Zweier-Teams erhöht worden war.

 

Ein weiteres Highlight neben der Bekanntgabe der Media-Persönlichkeit ist die Auszeichnung der besten Media-Strategie, die selten so klar entschieden worden ist wie in diesem Jahr: Das Rennen machte das „Das große Osterhasenrasen von Media-Markt“, mit dem der Agentur redblue Marketing eine perfekte medienübergreifende Inszenierung gelungen ist.

 

Die Trophäen für die innovativsten Media-Ideen wurden in sieben von neun möglichen Kategorien vergeben, wobei erneut Mediaplus am häufigsten auf dem Siegertreppchen stand. Drei Mal durften die Münchner die charakteristische Kugel für die besten Ideen entgegennehmen: So geschehen in der neuen Kategorie Content Marketing, wo die „#BMWstories“ die Jury am meisten überzeugten. Auch das beste Markenerlebnis/Event stammte aus der Schmiede von Mediaplus, die mit dem „Song Coupon“ auf die Produkte der Gitarrenmanufaktur Epiphone/Gibson aufmerksam machte. Und schließlich war die Münchner Agentur auch in der Kategorie Mobile mit der „Heads Up!“-Kampagne für die AOK erfolgreich. Die Trophäe für die beste TV-Idee ging an den Vermarkter IP Deutschland, der den Kunden Bahlsen mit tagesaktuellen Spots im RTL-Dschungelcamp in Szene setzte. Im Bereich Print setzte sich die Agentur MediaCom mit einer perfekt inszenierten Wimmelbild-Anzeige für den Kunden Telekom durch. Die Kugel für die beste Werbung im öffentlichen Raum ging an Forward Media, die mit der „O2 Gaming Ampel“ nicht nur die Langeweile an roten Fußgängerampeln vertrieb, sondern zudem den Kunden Telefónica als digitalen Innovator positionierte. Schließlich durfte sich auch MEC über die Trophäe freuen: Die Düsseldorfer erhielten mit der „Live Travel Experience mit Mia“ den Preis für die beste Online-Idee, mit der sie das internationale Mobilfunknetz von Vodafone erlebbar machten. Keine Auszeichnungen gab es in den Kategorien Kino und Hörfunk.

 

Schon zum 16. Mal fand der Nachwuchs-Contest der Media Youngsters statt, der in diesem Jahr mit einer besonders schwierigen Aufgabe aufwartete: Der Kunde s.Oliver wünschte sich ein ganzheitliches Kampagnenkonzept zur Produktpromotion von Teilen der Frühjahrskollektion von s.Oliver Women & Men, unter Berücksichtigung von imagesteigernden Maßnahmen. Wie immer hatten die Jungplaner nur einen Tag Zeit, eine komplette Mediastrategie auszutüfteln. Die besten Ideen hatten dabei Stephanie Boll und Laura Zeides von der Agentur Starcom, die als Preis eine Reise nach New York mit der Teilnahme an der Creative Week entgegennehmen durften. Eine Shortlist-Platzierung erreichten Svetla Miteva und Sara Schaarschmidt von Optimedia, Natasha Bigelow und Simone Jung von OMD Düsseldorf, Laura Buchta und Henrik Laskowski von HMS Group Vizeum sowie Insa Holzhausen von Mediaplus Media 3 und Amelie Meyer von Plan.Net Hamburg.

 

Die Jury des Deutschen Mediapreises setzte sich in diesem Jahr aus Manfred Bosch (redblue Marketing), Katja Anette Brandt (Dentsu Aegis Network Germany), Nicholas von Brauchitsch (Ströer), Matthias Dang (IP), Claudia Dubrau (AGOF), Barbara Evans (Mediaplus), Christian Hahn (Deutsche Telekom), Christian Kaeßmann (mediaplan), Olaf Lassalle (agma), Ulrich Löchner (Daimler), Florian Lormes (Telefónica), Jürgen Maukner (Süddeutsche Zeitung), Stefanie Isabella Merz (DekaBank), Katarzyna Mol-Wolf (Inspiring Network), Thorsten Müller (Reckitt Benckiser), Uwe Storch (Ferrero) und Stefanie Wurst (BMW) zusammen. Eine weitere Stimme hat die W&V-Redaktion.

 

Sponsoren des Deutschen Mediapreises 2016 sind IP Deutschland, Ströer, Süddeutsche Zeitung sowie Telefónica.

 

Alle weiteren Informationen zum Deutschen Mediapreis finden Sie unter www.deutscher-mediapreis.de