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E wie einfach: Mit Sparsamkeit zum Effie
E wie Einfach: Ausgangslage
1998 wurde der Strommarkt liberalisiert, 2006 kam der Gasmarkt dazu. Mehr Wahlfreiheit für die Kunden sollte für günstigere Energiepreise sorgen. Etliche neue Marken und Unternehmen erschienen auf dem Markt. Aber der geplante große Wechsel blieb aus. Die billigeren Alternativen kamen einfach nicht an. Grund: eine psychologische Hemmschwelle. Es trauten sich nur wenige, einen Energieversorger-Wechsel vorzunehmen. Die Kunden waren überfordert bei der Wahl des richtigen Tarifs und scheuten lästige Bürokratie. Erschwerend kam hinzu, dass sie technische Umstellungen und – im schlimmsten Fall – sogar Versorgungsausfälle befürchteten. Es galt also, anhand der Kampagne die Menschen dazu zu bewegen, sich mit einem Low-Interest-Thema zu beschäftigen.
E wie einfach: Ergebnisse
Die für 2007 angepeilte Zielmarke von 100.000 Verträgen wurde bereits sieben Monate nach Kampagnenstart erreicht. Und bis Ende 2007 auf 460.000 erhöht. Die Anpassung der Zielmarke für 2008 lag bei 750 000 Verträgen. Und selbst diese wurde deutlich übertroffen: mit 900.000 Kunden Ende 2008. Laut Bundesnetzagentur haben 2007 rund 1,3 Millionen Haushalte ihren Stromanbieter gewechselt. Fast jeder vierte Stromwechsler hat sich dabei für „E wie einfach“ entschieden. Damit war das Unternehmen von Anfang an bei den Wechslern akzeptiert. Während der Energieversorger nur 67 Euro pro Neuvertrag aufwendet, sind es beim Konkurrenten Yello 400 Euro. Obwohl dieser seit Jahren seine Bekanntheit in der Bevölkerung kontinuierlich ausgebaut hat.
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Gerber Redakteur









