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Müller: Bewegt Deutschland
Alles Müller, oder was? Den Joghurt mit der Ecke. Das kann Deutschlands größte Privat-Molkerei Alois Müller. Die Aretsrieder können noch mehr: Menschen begeistern, für Bewegung – mit ihrer Trimm-Dich-Initiative.
Übergewicht ist in Deutschland in allen Gesellschaftsschichten verbreitet. So kam bei Müller die Idee auf, mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zu kooperieren. Der ist mit rund 27,5 Millionen Mitgliedschaften in über 91 000 Sportvereinen die Dachorganisation des deutschen Sports. 1970 fiel der Startschuss zu einer bis dahin nicht bekannten Breitensport-Bewegung, an die seit 2008 angeknüpft wird. Unterstützung kommt zudem von der Fachgruppe Sportwissenschaft der Universität Konstanz.
Im Rahmen der Initiative "Müller bewegt Deutschland“ hat die Molkerei in acht Städten Bewegungsparcours errichtet. In öffentlichen Sport- oder Parkanlagen – in zentraler Lage – laden die Trimm-Dich-Parcours jeden zu körperlicher Betätigung ein.
Zunächst erhielten die Städte Münster, Duisburg, Leipzig und München einen Trimm-Dich-Parcours, entwickelt nach aktuellen sportwissenschaftlichen Erkenntnissen. 2009 folgten Bremen, Euskirchen, Mannheim und Dresden. Die Parcours in Prien am Chiemsee, Bamberg, Freiburg und Hildesheim werden 2010 im Laufe des Jahres aufgebaut. Die Initiative lief 2008 an. Ein PR-Programm begleitet sie in nationalen, regionalen und lokalen Publikums- sowie Fachmedien, Online-Displays und 2.0-Content-Kooperationen mit publikumsstarken Elternportalen.
Parallel wurden in den Leitmedien der Eltern und Erzieher während des Kampagnenzeitraums Anzeigen geschaltet. Eine Website (www.trimmy.de) dient als zentrale Informationsplattform. Im Rahmen der Aktion "Müller bewegt Kinder – Trimmy-Kindergarten für Deutschland“ ist sie Anlaufstelle zur Bewerbung für Kindergärten um einen Bewegungsparcours und zur Abstimmung für die besten Bewerbungen durch Konsumenten. "Die wenigsten Kindergärten haben ausreichend finanzielle Mittel für Bewegungsangebote“, sagt Anja Meisel, Leiterin PR und Internet bei Müller. Da liegen die Aretsrieder mit ihrer Offerte goldrichtig.
Kinder, auf den Parcours für ihren Kindergarten angesprochen, möchten Trimmy-Kindergarten werden, weil … "wir gesund bleiben wollen“ (Bennet, sechs Jahre), "weil uns warm werden soll“ (Hanna, fünf), "dass wir nicht dick werden“ (Mete, fünf). "Also liebe Jury, wählt uns.“ Auch viele Erzieherinnen äußern sich positiv: "Die Kinder motivieren Eltern zum gesunden Essen und schimpfen bei ungesundem. Zudem sind die Kids bewegungssicherer geworden.“
Zum großen Anklang trägt die Symbolfigur "Trimmy“ bei. Das lachende Männchen mit seinem Auf-geht’s-Daumen wurde zur Kultfigur und erreichte in den 1980ern einen Bekanntheitsgrad von über 90 Prozent in Deutschland. Die Molkerei erhält viele positive Rückmeldungen von Verantwortlichen aus Stadtverwaltungen, Städteplanung, Sportvereinen und natürlich von Kindergärten. Mehr als 480 Medienberichte begleiteten das Programm 2009. Die Marktforschungsergebnisse zeigten bereits Mitte 2009 positive Awareness-Werte. 35 Prozent der Kernzielgruppe (Familie mit Kindern zwischen zwei und sechs Jahren) kannten die Kindergartenaktion nach einem dreimonatigen Kampagnenzeitraum.
Es soll sich was bewegen. Müller und der DOSB sind mit der Kampagne auf dem besten Weg dazu. Das Ziel heißt: bis 2020 über 2000 Bewegungsspielräume in deutsche Städte und Kindergärten bringen. Alles Müller. Oder was?
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Gerber Redakteur








