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ThyssenKrupp: Technik für alle
David Reinke hat seinen Traumjob gefunden. Die Initialzündung gab ihm der IdeenPark 2004 in Gelsenkirchen. Ins Leben gerufen von ThyssenKrupp. Mit gutem Grund. Denn auch dem Technologie-Weltkonzern fehlen gut ausgebildete Ingenieure. Da lag es nahe, eine Initiative zu gründen, die junge Menschen für technische Ausbildungen und Berufe begeistert. Und der bei ThyssenKrupp ausgebildete Mechatroniker Reinke ist beim Begeistern dabei.
Gesellschaftliches Engagement hat eine lange Tradition bei ThyssenKrupp. „Dabei ist das Thema Bildung in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden“, sagt Jürgen Claassen, Head of Corporate Center Communications, Strategy & Technology. „Denn schließlich braucht der Industriestandort Deutschland genau wie der Technologiekonzern ThyssenKrupp hoch qualifizierte Nachwuchsingenieure, die unsere Innovationskraft und unsere Exporterfolge sichern können. Das gelingt nur, wenn wir schon die jungen Menschen für anspruchsvolle technische Berufe motivieren.“
Dazu mussten Vorurteile abgebaut werden, etwa der Art: Technik ist kompliziert und nur etwas für Experten. Bildung macht keinen Spaß. Daher entwickelte ThyssenKrupp das Konzept „Staunen, Erleben, Mitmachen“. Um das Thema Bildung aus dem „Mief der Schule“ herauszuholen. Komplexe Themen aus Forschung und Technik präsentiert der IdeenPark persönlich und verständlich. So, dass selbst Kinder die Scheu davor verlieren. Vom IdeenPark-Projekt-Team konzipiert als „Festival der Technik und des Lernens“, bietet der IdeenPark keine klassischen Messepräsentationen mit den Logos der einzelnen Teilnehmer. Sondern durchgängig inszenierte Lebenswelten, die die Besucher faszinieren sollen. Über 200 interaktive Exponate luden dazu ein, selbst aktiv zu werden und zu experimentieren.
„Im IdeenPark vermitteln wir die Grundlage unserer Marke. Speziell die Entwicklung technischer Innovationen wollen wir hier nicht nur herkömmlich durch Anzeigen und Spots rüberbringen, sondern auf eine ganz neue Art: in Form eines attraktiven, unterhaltsamen Familien-Festivals mit Bildungsanspruch.“ So sieht das Barbara Scholten, Head of Branding and Communication Management. „Viele Besucher hatten hier zum ersten Mal persönlichen Kontakt zu Wissenschaftlern und Technikern. Zudem war der IdeenPark eine „werbefreie“ Zone, in der sich über 120 Partnerorganisationen für ein gemeinsames Ziel engagiert haben.“
Im Übrigen gab es im Rahmen der Initiative mediale Highlights: von der Eröffnungs-Gala über die tägliche Experimenten-Show – moderiert von Thomas Gottschalk – bis zum Abschlusskonzert mit Bands wie Silbermond und den Söhnen Mannheims. Ziel von ThyssenKrupp war es, mit dem IdeenPark und der Initiative ein Ereignis zu schaffen, das zum Gegenstand intensiver Kommunikation wurde. Bei der Mediastrategie lag der Schwerpunkt im Printbereich. Hier spielten 2008 Medienkooperationen mit Tageszeitungen im Stuttgarter Raum eine wichtige Rolle. Für die Veranstaltungswerbung setzte das Unternehmen auf Hörfunk und Plakate. Ergänzend fand eine Online- und Kinokampagne statt. Zusätzlich wurden gesellschaftliche Netzwerke genutzt, zum Beispiel Verteiler verschiedener Kultusministerien.
Barbara Scholten resümiert: „Natürlich haben wir diesen Event mit einer integrierten Kampagne begleitet, die neben klassischen Werbemedien auch auf Social Media und intensive Medienarbeit setzte. Wir freuen uns, dass der dritte IdeenPark alle Zielvorgaben weit übertroffen hat und damit auch die Jury des Social Effie überzeugen konnte.“ Die Zahlen nennt Chef-Kommunikator Claassen: „Im IdeenPark haben sich weit über 500 000 Familien, Kinder und Jugendliche von unserer Begeisterung für Technik anstecken lassen. Wenn auch nur ein kleiner Teil davon später eine ingenieur- oder naturwissenschaftliche Ausbildung abschließt, dann hat sich unsere Investition gelohnt.“ Der nächste IdeenPark findet 2011 in Nordrhein-Westfalen statt. Dann wird ThyssenKrupp 200.
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Gerber Redakteur








