Der Glaube an die blühenden Gärten lockte 1989 auch die Mediabranche nach Ostdeutschland. Die Anfänge waren abenteuerlich, da sich die Medien- und Werbelandschaft in der ehemaligen DDR deutlich vom Westen unterschied. Der Enthusiasmus wich schnell der Ernüchterung: Die Agenturen mussten lernen, dass die Menschen im Osten anders ticken als im Westen und damit die Zielgruppenansprache auch deutlich anders gestaltet werden musste.
W&V Media fragte Mediaexperten, wie sie die Entwicklungen nach dem Mauerfall erlebt haben. Und welche Lehren sie daraus zogen. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen W&V Media 10/2009.
30.09.2009
Markus Biermann, Geschäftsführer Crossmedia, betreute die erste kommerzielle von Westdeutschland aus zu steuernde Werbekampagne auf dem Gebiet der DDR.
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30.09.2009
Jochen Preusche, Managing Dirctor Optimedia, erinnert sich an den Tatendrang der Agenturen. Doch für Media bleibt der Osten bis heute Niemandsland.
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30.09.2009
Nach der Aufbauarbeit normalisierten sich die Verhältnisse für Media ab 1992. Für Westmarken war es dennoch schwer, Fuß zu fassen, weiß Michael Dunke, CEO Universal McCann.
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30.09.2009
Der Osten war werbereif, nur nicht für Westwerbung, so die Erfahrung von Jan Grell, Media- und Medien-Beratung.
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30.09.2009
Statt Kaufrausch kam nach zwei Jahren die Kaufzurückhaltung Ost und die Besinnung auf Ostmarken. Peter Haller, Geschäftsführer Serviceplan, gründete vorausblickend kein Büro im Osten.
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30.09.2009
Hautnah erlebte Thomas Nowack, Director Communication Consulting, Carat Berlin den Mauerfall. Zu Beginn war die Sehnsucht nach Westmarken groß.
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30.09.2009
Die gesteigerte Erwartungshaltung in Ostdeutschland wurde von Westmarken nicht erfüllt. Dies führte zu Enttäuschungen, meint Oliver Roth, Geschäftsführer Pilot München.
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