Außenwerbung: Checkliste
Jaroslav Zajicek, Leiter Strategisches Marketing bei Ströer Media Deutschland, erklärt „ Ein für die Außenwerbung gut angepasstes Werbemotiv ist der wichtigste Erfolgsfaktor: Neben der Kernregel – maximale Reduktion und plakativ sein – gibt es unterschiedliche Stilelemente, mit denen der Kunde die Wirksamkeit voranbringen kann." Dazu hat Ströer Media einen Leitfaden entwickelt. Situation, Ort und Story sind jedoch für die Zielgruppe ebenso wichtig. "Manchmal", so Jaroslav Zajicek, "geben die Rahmenbedingungen und Werbebotschaft die Chance zu außerordentlich kreativen Ansätzen.“
Was es bei guter Außenwerbung zu beachten gilt
1. Raumsituation
Stilelemente, die die Raumsituation des Plakats vor Ort mit einbeziehen und damit eine überraschende Sinnhaftigkeit oder ein Augenzwinkern erzeugen,sind besonders einprägsam. Etwa der Claim "Lassen Sie sich liften" neben einem Aufzug.
2. Standortwahl
Eine kreative Strategie in der Standortwahl der Plakate steuert die Zielgruppe ebenso wie den Weg, auf dem die Botschaft den Menschen erreicht. Das zahlt sich in Absatzzahlen aus. Flächen, die nach einer Zufahrtslogik gebucht werden, ermöglichen es zum Beispiel dem Kunden, innerhalb von wenigen Minuten eine Filiale anzusteuern.
3. Dominanz
Ob alle Plakate entlang einer Fahrtstrecke oder Werbeträger entlang eines Bahngleises, Plakate können Geschichten erzählen. Derartiges Story-Telling ist auch auf Mehrfachwechslern im Einzelfall als Teil einer Kampagne buchbar.
4. Plakativ und einfach
Kräftige Farben erzielen Aufmerksamkeit, starke Kontraste erhöhen Wahrnehmbarkeit. Simple Kompositionen wirken nachhaltiger. Ein schnell und gut erkennbarer Produktname ist entscheidend.
5. Formatiert
Die Übertragung einer Kampagnenidee auf die Werbeträger-Form ist anspruchsvoll, erzielt jedoch eine hohe Aufmerksamkeit.
Herrmann Redakteur










