Mehr Transparenz in der Online-Werbung
Mit neuen Kennziffern wollen Ebiquity und United Internet Media Online-Kampagnen transparenter machen. Auf der Dmexco in Köln haben die beiden Partner ihre gemeinsame Initiative vorgestellt. Ziel des gemeinsamen Vorstoßes ist es, Werbetreibenden und Agenturen eine standardisierte, transparente Leistungsbewertung von Online-Kampagnen zu ermöglichen.
"Als ganzheitlich orientierter Media-Auditor sehen wir unsere Aufgabe nicht in der reinen Kostenoptimierung von Kampagnen, sondern in der Überprüfung der gesamten Kampagnenleistung", erklärt Dietmar Kruse, CEO Ebiquity Germany. Bislang gebe es keine ausreichenden Daten für die qualitative Überprüfung von Kampagnen, ist er überzeugt.
Aufgrund von Vorarbeit und Tests, werden nun in den Key-Performance-Indices (KPI) zentrale qualitative Einflussfaktoren berücksichtigt, etwa die sogenannte Viewtime, also die Dauer des Werbekontaktes. Ebenfalls eine Rolle spielen Faktoren wie Sichtbarkeit, Formatgröße und Nutzerloyalität des Werbeträgers.
Technischen funktioniert die Erhebung dank eines Skripts, daseinmalig in die Online-Werbeträger integriert wird. Die Aktivierung der Messung erfolgt über die Kampagnenwerbemittel, die über den (Agentur-)Adserver ausgeliefert werden. Damit trägt der Ansatz der Forderung des Marktes nach einer einfach und standardisiert in den Adserver integrierbaren Messlösung Rechnung.
Bei der Messung von Online-Kampagnen mit rein quantitativen und eindimensionalen Kennziffern wie Klicks oder Viewtime "kommt es häufig zu Fehlbewertungen", so Matthias Ehrlich, Vorstand United Internet. Er will daher, dass künftig "belastbare und vor allem eine ganzheitliche Bewertung ermöglichende qualitative Kennziffern erhoben werden"
Mozart Redakteur










