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Hoffnung für Verlage: Das iPad von Apple.
Hoffnung für Verlage: Das iPad von Apple.

Studie: iPad-Inhalte brauchen Standards

veröffentlicht am 14.10.2010 um 10:00 Uhr · iPad-Marketing · Artikel

Medien übers iPad abrufen – das ist anfangs eine Faszination. Wenn diese sich legt, können User von nicht auf den Tablet-PC abgestimmten Inhalten schnell gestresst sein. Verlage müssten erkennen, dass das iPad ein ganz neues Gerät sei, betont Jürgen Kiefer vom Berliner Forschungsinstitut Eye Square. Kiefer leitete die Studie „iPad – die neue Form des Lesens“.

Die Probanden lasen auf dem Apple-Tablet die Medien „Wired“, „The Iconist“, „Bild“, „Spiegel“, „Vogue“ und „AZ Nürnberg“. Neben einer Befragung wurde mit Hilfe von Eye Tracking beobachtet, welche Inhalte die Testpersonen anschauen. Zudem wurden Emotionen mittels EEG gemessen.

Das Ergebnis: Die Medien, deren iPad-Versionen sich stark am Gutenberg-Format orientieren, schnitten eher negativ ab. So stieg bei „Bild“ zwar das Interesse beim Lesen, durch Probleme mit der Navigation und Auflösung aber gleichzeitig auch die Frustration. Positiver fiel die Wertung bei „The Iconist“, „Wired“ und „Vogue“ aus. Deren iPad-Apps wiesen eine klare Trennung von Bild und Text auf.

Wichtig sei es, Standards zur einheitlichen Bedienung von iPad-Content zu schaffen, resümiert die Studie. Die haptische Interaktion sollte unsichtbar bzw. intuitiv sein – ein Grundgedanke des iPad.

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