Worauf Personaler achten
Hans-Jürgen Petersen, Personalleiter Unister
Grundsätzlich kümmern wir uns um Social Communities überhaupt nicht. Privat ist privat, das geht uns nichts an. Besonders für Führungspositionen ist es aber natürlich sehr hilfreich, wenn Spuren seines beruflichen Wirkens im positiven Sinne auch öffentlich, also im Internet, nachverfolgt werden können.
Eine Bewerbung soll ja mit dem Anschreiben, Zeugnissen und dem Lebenslauf eine Visitenkarte für das Unternehmen sein. Ich kenne keine Personalabteilung die sich die Mühe macht, zu schauen, ob in Social Communitys Bewerber xy ein vielleicht peinliches privates Foto von sich hinterlassen hat. Und selbst wenn – wir achten auf berufliche Qualifikationen und da sagen private Fotos oder Einträge wenig bis gar nichts aus, von denen wir auch nicht wissen, unter welchen Umständen diese entstanden sind oder ins Internet kamen.











