Conversation Study 2010: Kompetenz-Austausch gesucht
22.06.2010 · Werbewirkung übergreifend · Media-StudieDie Studie untersucht die Macht der Konsumenten im Netz und ihre Gesprächen über Marken.
53 Prozent der Konsumenten erinnern sich daran, innerhalb der letzen Woche über eine Marke oder Werbung geredet zu haben. 31 Prozent unterhalten sich sogar explizit über Werbung. Unbewusst bzw. beiläufig tauscht man sich sicherlich noch viel mehr darüber aus. Insgesamt wird am häufigsten über das Preis-Leistungsverhältnis gesprochen (73 Prozent), zu 60 Prozent über die Qualität. Zu diesen Ergebnissen kommt die Conversation Study 2010 von Publicis und Marketagent.com, die verschiedene Facetten der Konversation zwischen Konsumenten untersuchte.
YouTube und Facebook erreichen mittlerweile einen Bekanntheitsgrad von rund 85 Prozent unter den Befragten. Unter den Facebook-Kennern haben 70 Prozent die Seite besucht, 62 Prozent sogar täglich oder mehrmals in der Woche. Twitter kennen 63 Prozent, jedoch besucht haben es erst 16 Prozent. Der Social Media-Einfluss ist bedeutend: vor allem bei Themen wie Ausgehen, Mode oder Styling spielen die Testberichte anderer Käufer neben Empfehlungen von Freunden oder Bekannten eine wichtige Rolle. Der Vorteil dieser Plattformen liegt vor allem darin, dass gezielt und schnell Informationen nachgelesen werden können. Nachteilig ist der mögliche Datenmissbrauch, die Gefahr von Überwachung oder die Verletzung der Privatsphäre.
Fachhändler erreichen in den untersuchten Branchen Kfz, Elektronik und Reise mit 50 bis 60 Prozent die höchste Kompetenz-Beurteilung. Fachzeitschriften oder Testberichte liegen fast gleichauf. Als sehr kompetent gelten auch Personen, die selbst diese Anschaffung getätigt haben. Familie oder Partner sind aber letztendlich am ehesten ausschlaggebend für die Kaufentscheidung.
Eine kostenlose Zusammenfassung der Studienergebnisse finden Sie hier.








