Deutsche interessieren sich für betriebliche Altersversorgung
17.11.2011 · Geldgeschäfte/Finanzen · Markt-StudieDie Studie untersucht die Einstellung deutscher Arbeitnehmer gegenüber einer betrieblichen Altersvorsorgung und zeigt Entwicklungen in diesem Sektor auf.
2004 haben sich lediglich 14 Prozent der Deutschen um eine betriebliche Altersversorgung (bAV) gekümmert – mittlerweile sind es 26 Prozent. Überdurchschnittliches Interesse bekunden jüngere und besserverdienende Zielgruppen, die gleichzeitig auch am wenigsten informiert sind. Außerdem spielen zwölf Prozent mit dem Gedanken, im nächsten Jahr eine bAV abzuschließen. Dabei setzen Angestellte insbesondere auf die persönliche Ansprache durch den Arbeitgeber oder durch einen Außendienstmitarbeiter einer bAV-Gesellschaft. Das fand der bAV-Report 2011 von YouGovPsychonomics heraus.
Kein Interesse an bAV-Produkten haben 45 Prozent der Befragten (2004: 58 Prozent). Momentan hat bereits jeder Dritte einen Vertrag zur betrieblichen Altersversorgung abgeschlossen, 2004 nur jeder Fünfte. Nachholbedarf besteht vor allem bei den unter 30-Jährigen, die hinsichtlich einer bAV unterversorgt sind. Ebenfalls zurückgegangen ist die Zahl der Arbeitgeber, die laut Angestellten keine bAV anbieten. Während 2004 die Mehrheit der deutschen Unternehmen keine bAV angeboten haben, sinkt dieser Anteil auf aktuell 42 Prozent. Jedoch sind zahlreiche Arbeitnehmer unzureichend informiert: 48 Prozent aller Befragten fühlen sich durch den Arbeitgeber nicht hinlänglich aufgeklärt.
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YouGovPsychonomics AG
Christoph MüllerTel.: +49 (0)221/ 42061 328
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