Deutsche lehnen mobile Bezahldienste ab
22.09.2011 · Mobile · Media-Studie
Für die Umfrage der Unternehmensberatung PUTZ & PARTNER wurden 1.000 Bundesbürger zu ihrer Meinung nach mobilen Bezahldiensten befragt.
Mobile Zahldienste finden in Deutschland nur wenig Anhänger. Laut einer Umfrage der Unternehmensberatung Putz & Partner, kommt für 54 Prozent jegliche Nutzung mobiler Zahlsysteme nicht in Betracht. Nur jeder vierte Deutsche wünscht sich die Einkäufe künftig mit dem Handy bezahlen zu können. Ebenfalls auf wenig Begeisterung stößt derzeit das angekündigte mobile Zahlsystem für EC-Karten ab. Lediglich 28 Prozent halten die mit einem Funk-Chip ausgestatteten Bankkarten für ein attraktives neues Bezahlverfahren.
Kritisch wird von den Bürgern die Sicherheit beim Bezahlen per Handy bewertet. So trauen knapp 45 Prozent der Befragten keinem Unternehmen zu, den nötigen Schutz für das Mobile Payment gewährleisten zu können. Aufgeschlüsselt nach Branchen schneiden hier die Banken besser ab als die Telekommunikationsunternehmen. Während gut jeder dritte Befragte bei den Kreditinstituten eine hohe Kompetenz zur Absicherung mobiler Zahlverfahren vermutet, sind es bei den Telekommunikationshäusern nur 17 Prozent.
Überraschend großzügig kalkulieren die Befürworter mobiler Zahlsysteme die Höchstbeträge, die aus ihrer Sicht per Funk-Chip täglich abgebucht werden dürften. So würden sich knapp 30 Prozent der Befragten mit einem Limit von 1.000 Euro oder mehr einverstanden erklären. 21 Prozent plädieren für eine Beschränkung auf 400 Euro am Tag.








