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Deutschland bleibt Sorgennation Nummer eins

Deutschland bleibt Sorgennation Nummer eins

23.05.2011 · Wirtschaftsstimmung · Markt-Studie
GfK Verein
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Die Studie befragt europäische Bürger nach ihren größten Sorgen.

Die größte Sorge der Deutschen bleibt die Arbeitslosigkeit. Zunehmend kreisen unsere Gedanken außerdem um Themen wie Inflation, soziale Sicherung und Bildungspolitik. In einer aktuellen, jährlich und europaweit durchgeführten Studie des GfK Vereins gaben 68 Prozent der Deutschen spontan mehr als drei Themen an, über die sie sich Sorgen machen. Im Durchschnitt nannte jeder Bundesbürger 3,7 Probleme, die ihn nachdenklich stimmen. Damit waren die Deutschen besorgter denn je (2010: 3,2 / 2009: 2,8). In Europa liegt der Durchschnitt hier nur bei 2,4 Ängsten pro Person. Dieser Wert ist zwar im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls leicht gestiegen, liegt aber deutlich unter dem Ergebnis für Deutschland.

Obwohl es noch im Mai dieses Jahres weniger als drei Millionen Arbeitslose in Deutschland geben soll und Deutschland unter den betrachteten Ländern die einzige Nation ist, in der derzeit die Arbeitslosigkeit geringer ist als vor der schweren Rezession 2008/2009, zeigen sich mehr als die Hälfte der Deutschen besorgt über die Lage am Arbeitsmarkt. Die zweitgrößte Sorgenfalte bereitet den Bundesbürgern das Thema Preis- und Kaufkraftentwicklung, gefolgt von der sozialen Sicherung, der Bildungspolitik und dem Gesundheitswesen. Andere Sorgen wie beispielsweise die konjunkturelle Entwicklung betrachten die Deutschen hingegen mittlerweile weniger sorgenvoll.

Auch in Europa liegen die Themen Arbeitslosigkeit (39 Prozent) sowie Preis- und Kaufkraftentwicklung (26 Prozent) den Menschen besonders am Herzen, gefolgt von politischer und konjunktureller Stabilität, Kriminalität und Gesundheitswesen. Die Spanier beunruhigt in erster Linie die hohe Arbeitslosigkeit, die Russen die Inflation, die Belgier das Thema Politik und Regierung und Franzosen, Niederländer und Italiener fürchten Kriminalität am meisten. Die sorgenfreiste Nation bleibt Schweden. Die Schweden zerbrechen sich über lediglich ein Thema den Kopf.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier

GfK Verein, Nürnberg

Sandra Lades
Tel.: +49 (0)911/ 395 3606
sandra.lades@gfk-verein.org
 
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