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Die Mehrheit der Banken ignoriert soziale Netzwerke

Die Mehrheit der Banken ignoriert soziale Netzwerke

09.11.2010 · Online / Social Media · Media-Studie
MyPrivateBanking GmbH
MyPrivateBanking GmbH

Die Präsenz in sozialen Netzwerken von 30 der größten Banken und Vermögensverwalter weltweit.

Die Deutsche Bank liegt in der Erhebung, die die Präsenz von Finanzdienstleistern im Social Web untersucht, mit 38 von möglichen 50 Punkten auf dem ersten Platz. Sie erzielte insbesondere für ihre Angebote in Facebook, LinkedIn und Twitter eine hohe Punktzahl. Crédit Agricole und BNP Paribas waren in diesen Netzwerken vergleichsweise schwächer, aber haben Stärken in ihren Angeboten für YouTube und mobile Applikationen.

Insgesamt lautet das Ergebnis, dass die Auftritte der 30 größten Banken in den sozialen Netzwerken viele Wünsche offen lassen. Nur eine kleine Gruppe von vier Banken (Deutsche Bank, Crédit Agricole, BNP Paribas und Credit Suisse) zeigt zumindest eine einheitliche und umfassende Strategie in den sozialen Netzwerken. Eine zweite Gruppe von lediglich sechs Banken nutzt immerhin teilweise soziale Netzwerke, um mit Kunden und Nutzern zu interagieren. Aber ein erschreckend hoher Anteil von zwei Dritteln der führenden Banken hat entweder keine Präsenz in sozialen Netzwerken oder ist dort nur sporadisch aktiv. Überraschenderweise kommt keine US-amerikanische Bank mit ihrem Angebot in die Top 10 der Anbieter.

Die Angebote von sozialen Netzwerken auf der eigenen Website sowie von Applikationen für Mobilgeräte sind ebenfalls verbesserungswürdig. Nur 40 Prozent der Banken bietet eine Form von sozialen Medien, z.B. Blogs, Social Bookmarks, Podcasts oder Videocasts, auf ihrer Website an. Nur 50 Prozent der Banken bieten eine oder mehrere Mobilapplikationen für ihre Kunden an.

Drei Maßnahmen werden empfohlen. Zum ersten sollte sich das Top-Management jeder Bank für den Einsatz sozialer Medien öffnen und entscheiden, wie sich das Unternehmen in den verschiednen Netzwerken positionieren will. Zum zweiten sollte jede Bank in Facebook, LinkedIn, Twitter, Youtube und Flickr präsent und aktiv sein. Allein dieser Schritt erlaubt mit geringen Kosten den Zugang zu fast einer Milliarde Menschen. Eine Präsenz in diesen Netzwerken ist allerdings nur der Anfang. In einem dritten Schritt muss jeder Auftritt in den sozialen Medien durch das kontinuierliche hinzufügen von relevanten Inhalten sowie schnelle Reaktion auf Anfragen lebendig gehalten werden.

Die Studie analysiert im Detail die Stärken und Schwächen der Social-Media-Auftritte der 30 größten Banken und Vermögensverwalter weltweit. Basierend auf 32 Kriterien werden die Aktivitäten in sozialen Netzwerken bewertet und verglichen. Die Bewertung wurde abgeleitet von der individuellen Analyse der Bankauftritte in den verschiedenen sozialen Netzwerken, sowie den Angeboten auf der eigenen Webside, bzw. von Mobilapplikationen.

Die Studie "Wealth Management and Social Media" kann hier online bestellt werden.

2900 Euro

MyPrivateBanking GmbH

+41 (0) 71 670 0489
info@myprivatebanking.com
 
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