Digital Life: Klasse statt Masse
11.02.2012 · Online/Internet · Media-StudieDie Studie fasst Einstellungen und Verhaltensweisen von Onlinern aus 60 Ländern zusammen und zeigt, auf welche Weise und aus welchen Gründen Konsumenten neue Medien im Allgemeinen und das mobile Internet im Speziellen nutzen.
Soziale Medien haben traditionelle Marketing- und Vertriebskanäle überholt und tragen inzwischen die Hauptverantwortung, wenn ein Kunde kurz vor einem Kauf größere Veränderungen vornimmt. Je näher Konsumenten dem Kaufabschluss kommen, desto mehr verknüpfen neue Geräte, Technologien und soziale Netze die reale und digitale Welt. Jedoch stellen sich nicht alle im Social Web dargestellten Markenideen als tauglich oder als für das Unternehmensimage förderlich heraus. So lautet ein zentrales Ergebnis der von TNS durchgeführten Digital Life-Studie, die auf Interviews mit CMOs international operierender Unternehmen basiert.
Die Chancen der Sozialen Medien liegen in der Möglichkeit, eine tiefere, persönliche eins-zu-eins-Beziehung mit aktuellen Kunden aufzubauen sowie neue Kunden anzusprechen und zu Käufern zu machen. Gemeinsam mit einer konsequent über alle Touchpoints verfolgten zentralen Markenidee zeigt sich in diesem Umfeld ein erfolgreicher Weg zur Fokussierung und Hervorhebung der eigenen Marke und damit der optimalen Nutzung digitaler Möglichkeiten. Allerdings müssen sich Marketingverantwortliche in Acht nehmen: Nur wenige Social Media-Nutzer wollen online ungebeten von Marken, Produkten oder Unternehmen attackiert werden, schnell kann eine Werbebotschaft negative Emotionen auslösen.








